Johanna Strunge

Kurzvita

Johanna Strunge ist Doktorandin am Forschungskolleg „Wissen | Ausstellen“. Sie studierte Geschichtswissenschaften, Philosophie und Public History mit einem besonderen Interesse für Geschlechter- und Kolonialgeschichte(n) in Berlin und Clermont-Ferrand. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie die Beteiligung deutscher Frauen am Kolonialismus und erschloss dabei die fotografischen Bestände des Frauenbundes der Deutschen Kolonialgesellschaft. Sie arbeitete als studentische Hilfskraft am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und als freie Mitarbeiterin für die Museen Tempelhof-Schöneberg und die Berlin-Studien der Zentral- und Landesbibliothek. Zuletzt war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Ausstellung „Forschungswerkstatt: Kolonialgeschichte in Tempelhof und Schöneberg“ (2017) sowie Kuratorin der Ausstellung „Revolution 1918/19 – Schöneberg ringt um Demokratie“ (2018).

Publikationen (Auswahl)


Strunge, Johanna: Revolution 1918/19. Schöneberg ringt um Demokratie. Ausstellungsbericht. In: MuseumsJournal 03/2018.

Maier, Natalie / Strunge, Johanna: Geschichte kuratieren. Bericht. Tagung auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg, 13.02.2015 – 14.02.2015 Hildesheim. In: H-Soz-Kult, 29.10.2015.

Benkel Franziska / Strunge, Johanna: Hundert Jahre Kampf um Anerkennung. Das Theaterstück „Musa Dagh – Tage des Widerstands“ thematisiert die Deutsche Mitschuld am Völkermord an den Armeniern. Rezension. In: Zeitgeschichte-online, 07/2015.

Ausstellungen (Auswahl)


»Revolution 1918/19 – Schöneberg ringt um Demokratie« Schöneberg Museum Berlin, 07.06–11.11.2018.

»Forschungswerkstatt: Kolonialgeschichte in Tempelhof und Schöneberg« Schöneberg Museum Berlin, 19.05–03.10.2017.

Vorträge (Auswahl)


Branntwein, Bibeln und Bananen im Museum. Repräsentation(en) der Kolonialgeschichte Hamburgs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Forschungskolloquium Neuere/Neueste Geschichte von Prof. Dr. Rebekka Habermas, Georg-August-Universität Göttingen, 30.04.2019.

Zur Repräsentanz und Nicht-Repräsentanz des Kolonialen – eine Dinganalyse. Ein Science Slam gehalten im Rahmen des Nachwuchsforums auf dem XXXV. Deutschen Kunsthistorikertag, Georg-August-Universität Göttingen, 27.03.2019.

Eingeladen zur Podiumsdiskussion Demokratie in der Transformation. Tagung „»Haben wir Forderungen zu unterbreiten« Aufbrüche und Widersprüche eines Revolutionsparlaments“, Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit dem August-Bebel-Institut, dem Gedenkort Friedhof der Märzgefallenen, dem Münzenbergforum Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, 18.12.2018.

Deutsche Frauen für die Kolonien. Veranstaltungsreihe Museum und Forschung, Kooperationsveranstaltung der Museen Tempelhof-Schöneberg, dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und dem Public History Master der Freien Universität Berlin, 14.07.2017.

Can Public History face contested memories? A case study of Hedwig Heyl, a pioneer of women’s rights, and a supporter of colonial oppression. Conference of the International Federation for Public History in Ravenna, 06.06.2017.