Johanna Strunge

Kurzvita

Johanna Strunge ist Doktorandin am Forschungskolleg „Wissen | Ausstellen“. Sie studierte Geschichtswissenschaften, Philosophie und Public History mit einem besonderen Interesse für Geschlechter- und Kolonialgeschichte(n) in Berlin und Clermont-Ferrand. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie die Beteiligung deutscher Frauen am Kolonialismus und erschloss dabei die fotografischen Bestände des Frauenbundes der Deutschen Kolonialgesellschaft. Sie arbeitete als studentische Hilfskraft am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und als freie Mitarbeiterin für die Museen Tempelhof-Schöneberg und die Berlin-Studien der Zentral- und Landesbibliothek. Zuletzt war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Ausstellung „Forschungswerkstatt: Kolonialgeschichte in Tempelhof und Schöneberg“ (2017) sowie Kuratorin der Ausstellung „Revolution 1918/19 – Schöneberg ringt um Demokratie“ (2018).

Publikationen (Auswahl)

Strunge, Johanna: Musealisierte Kolonialwarenläden. Exponate einer glokalen Konsumgeschichte, in: Historische Anthropologie, 1/2021, im Erscheinen.

Döring, Daniela / Strunge, Johanna: „Was wir (nicht) sehen – Ein physischer und virtueller Ausstellungsrundgang über Rassismus und Widerstand im Vergleich“ Beitrag auf dem Blog »Wie Wissen ausstellen?« vom 14.05.2021, Göttingen 2021.

Döring, Daniela / Strunge, Johanna et al.: A bis Z des Kuratierens. Ein unvollständiger Bericht aus der Praxis in drei Teilen. Drei Beiträge auf dem Blog »Wie Wissen ausstellen?" Erstens: A – C – E – G – J – N – P – S – Y / Zweitens: B – D – H – K – L – M – V – W – X / Drittens: F – I – O – Q – R – T – U – Z, 06.01.2021.

Strunge, Johanna: Vom Kolonialismus daheim und seiner Musealisierung – die »Reichs-Kolonial-Uhr«. In: WerkstattGeschichte, Nr. 82, 02/2020, S. 125–128.

Strunge, Johanna: Rezension: Vasco Kretschmann: Breslau museal. Deutsche und polnische Geschichtsausstellungen 1900-2010, Köln 2017. In: Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands, 1/2020, S. 348–351.

Asche, Farina / Strunge, Johanna: Mehr als nur leere Bilderrahmen? Eine Annäherung an Abwesenheiten und ihre Visualisierungspraktiken in Ausstellungen. In: Kuckuck. Notizen zur Alltagskultur 02/2019, S. 30-34.

Strunge, Johanna: Revolution 1918/19. Schöneberg ringt um Demokratie. Ausstellungsbericht. In: MuseumsJournal 03/2018.

Maier, Natalie / Strunge, Johanna: Geschichte kuratieren. Bericht. Tagung auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg, 13.02.2015 – 14.02.2015 Hildesheim. In: H-Soz-Kult, 29.10.2015.

Ausstellungen (Auswahl)

»Revolution 1918/19 – Schöneberg ringt um Demokratie« Schöneberg Museum Berlin, 07.06–11.11.2018.

»Forschungswerkstatt: Kolonialgeschichte in Tempelhof und Schöneberg« Schöneberg Museum Berlin, 19.05–03.10.2017.

Vorträge (Auswahl)

Musealisierte Kolonialwarenläden in der Kritik, Sektion: Kontroverse Institutionen. Deutungskämpfe in und um Museen, Historikertag 2021, Ludwig-Maximilians-Universität München/ Online, 05.10.2021.

Moderation der Podiumsdiskussion „Wohin mit Blumenbachs’ Erbe?“, Georg-August-Universität Göttingen/ Online, 06.05.2021.

Ausgestellte Kolonialwarenläden – Die Musealisierung kolonialer Alltags- und Konsumkultur, Forschungskolloquium der Neueren Geschichte von PD Dr. Philipp Müller und PD Dr. Richard Hölzl, Georg-August-Universität Göttingen/ Online, 12.02.2021.

Coffee, Tobacco and Spices on Display. Colonial Goods Shops in Museums, Mini-‘Brown-Bag’ Research Session, Research Center for Material Culture, Leiden (Niederlande)/ Online, 02.06.2020.

Das post(-)koloniale »Tor zur Welt«. Ausstellungspraktiken in Hamburg seit den 1970er Jahren, Forum Stadtgeschichte 2019: G/lokalisierungen – Stadthistorische Forschung zwischen Globalgeschichte und Lokalstudien, Technische Universität Darmstadt, 16.11.2019.

Branntwein, Bibeln und Bananen im Museum. Repräsentation(en) der Kolonialgeschichte Hamburgs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Forschungskolloquium der Neueren Geschichte von Prof. Dr. Rebekka Habermas, Georg-August-Universität Göttingen, 30.04.2019.

Zur Repräsentanz und Nicht-Repräsentanz des Kolonialen – eine Dinganalyse. Ein Science Slam gehalten im Rahmen des Nachwuchsforums auf dem XXXV. Deutschen Kunsthistorikertag, Georg-August-Universität Göttingen, 27.03.2019.

Diskutantin auf dem Podium Demokratie in der Transformation der Tagung „Haben wir Forderungen zu unterbreiten« Aufbrüche und Widersprüche eines Revolutionsparlaments“, Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit dem August-Bebel-Institut, dem Gedenkort Friedhof der Märzgefallenen, dem Münzenbergforum Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Berlin 18.12.2018.

Deutsche Frauen für die Kolonien. Vortrag in der Veranstaltungsreihe "Museum und Forschung", Kooperationsveranstaltung der Museen Tempelhof-Schöneberg, dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und dem Public History Master der Freien Universität, Berlin 14.07.2017.