Institut für Landwirtschaftsrecht

Institut für Landwirtschaftsrecht

Aktueller Hinweis bezüglich der Covid-19-Pandemie

Die Bibliothek des Instituts für Landwirtschaftsrechts ist wieder geöffnet, durch die Distanzregeln jedoch nur für eine beschränkte Anzahl von Nutzer*innen nach vorheriger Anmeldung/Buchung eines Arbeitsplatzes und zu geänderten Öffnungszeiten.

Die aktuellen Öffnungszeiten sind: Mo. - Fr. von 9.00 - 17.00

Nutzer*innen können sich 24 Stunden im Voraus des Bibliotheksbesuchs hier eintragen: https://ticket.sport.uni-goettingen.de/tenant/3.

Es besteht Maskenpflicht.




Eine Ausleihe von Bänden der Institutsbibliothek ist über die Zentralbibliothek der Juristischen Fakultät möglich. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: https://www.uni-goettingen.de/de/478078.html

Das Sekretariat ist besetzt und nach vorheriger Terminvereinbarung geöffnet.

Die Sprechstunde von Herrn Professor Martínez findet nach vorheriger Terminvereinbarung über das Sekretariat digital statt.

Die Erreichbarkeit des Instituts ist via Telefon (0551/39-27415) und Email (iflr@jura.uni-goettingen.de) gewährleistet.


Informationen zur Lehre im SoSe 2020 finden sie in unserem Flyer und auf unseren Seiten zu Forschung und Lehre.





Herzlich Willkommen auf der Homepage des Instituts für Landwirtschaftsrecht!



Das Institut wurde im Jahr 1961 gegründet und zählt heute zu einer der führenden Forschungsstellen des Agrarrechts in Deutschland und Europa.

Forschungsschwerpunkte sind das europäische, nationale und vergleichende Agrarrecht, insbesondere das landwirtschaftliche Pachtrecht, Grundstückverkehrsrecht, Wettbewerbsrecht, Beihilfenrecht, Urheberrecht, Recht der erneuerbaren Energien, Lebensmittelrecht, Naturschutzrecht, Tierschutzrecht und das Recht des ländlichen Raums.

Die Institutsbibliothek umfasst ca. 25.000 Bände zu den Forschungsschwerpunkten.


Newsletter der Juristischen Fakultät


Der erste Newsletter der Juristischen Fakultät ist erschienen!


Ein herausforderungsreiches Semester findet einen guten Abschluss mit dem Erscheinen des ersten Newsletters „GÖrecht“!

Er dokumentiert die zahlreichen wissenschaftlichen Aktivitäten ihrer Mitglieder und Angehörigen und legt eindrucksvoll Zeugnis ab von einem reichhaltigen Fakultätsleben in schwieriger Zeit. Bitte überzeugen Sie sich selbst und lassen Sie uns wissen, wie er Ihnen gefällt.
Allen Mitgliedern, Angehörigen und Freund*innen der Juristischen Fakultät eine erholsame vorlesungsfreie Zeit!

Newsletter herunterladen



Dr. Natalia Ruiz Morato als Alexander von Humboldt Postdoctoral Fellow am Institut für Landwirtschaftsrecht


Am 01.07.2020 hat Frau Dr. Natalia Ruiz Morato ihre Forschungen als Alexander von Humboldt Postdoctoral Fellow am Institut für Landwirtschaftsrecht der Georg-August-Universität Göttingen aufgenommen.
Dr. Ruiz Morato war zuvor als Residential Fellow am Wilson Center in Washington, DC tätig. In Kolumbien war sie außerordentliche Professorin an der Universität LaSalle und Dozentin an mehreren anderen Universitäten sowie unabhängige Beraterin im Bereich Recht und Entwicklung für öffentliche und private Institutionen zu Fragen der internationalen Entwicklung, der ethnischen und indigenen Rechte sowie der sozialen und ökologischen Gerechtigkeit. Sie hat mehrere wissenschaftliche Arbeiten und Buchkapitel zu diesen Themen veröffentlicht.

Nach der Promotion in Rechtswissenschaften an der Nationalen Universität von Kolumbien und erwarb Frau Dr. Ruiz Morato ihren MA in Internationalen Studien an der Korea-Universität in Seoul (Süd-Korea). Sie ist auch Mitglied der Forschungsgruppe „Pax Ruralis“ der Universität Göttingen und der Nationaluniversität Kolumbiens.

Ihre aktuelle Forschungsarbeit zu "an agrarian adjudication theory for small farmers and indigenous populations in Colombia" konzentriert sich auf Aspekte der Landreform in Kolumbien nach dem Friedensabkommen von 2016. Es besteht die klare und dringende Notwendigkeit, eine agrarrechtliche Grundstückszuweisungstheorie für die Übergangsjustiz und die künftige Agrargerichtsbarkeit zu entwickeln, um die Fortdauer von Landkonflikten zu vermeiden und die Erfüllung der Menschenrechte von Subsistenzbauern und ethnischen Gemeinschaften zu gewährleisten, die zu den ärmsten und verletzlichsten Bevölkerungsgruppen in Kolumbien gehören.

Das Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, einen Beitrag zur Überwindung der gegenwärtigen zivilen Rechtsprechung über die Agrarprobleme in Kolumbien zu leisten. Die Formulierung einer agrarrechtlichen Grundstückszuweisungstheorie wird kolumbianische Richter in die Lage versetzen, ihre Entscheidungen in Agrarstreitigkeiten zu verbessern, und eine solide Grundlage für die vorgeschlagene neue Agrargerichtsbarkeit bieten, wie sie im Friedensabkommen festgelegt ist. Über das kolumbianische Szenario hinaus stellt eine agrarrechtliche Grundstückszuweisungstheorie einen wichtigen Fortschritt in den rechtlichen Kenntnissen über die Landverteilung für Subsistenzbauern und Ethno-Gemeinschaften in Entwicklungsländern dar.




Abgesagt - 9. Monzeler Weinrechtstag am 14.08.2020


Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass der Monzeler Weinrechtstag 2020 nicht stattfinden kann.
Wir bedauern die Absage umso mehr, als wir Ihnen ein ganz besonders attraktives Programm zum Thema „Die Zukunft des Weinbaus“ hätten vorstellen können.

Soweit die Veranstaltung überhaupt hätte stattfinden dürfen, wären sicherlich strenge Auflagen (begrenzte Teilnehmerzahl, Mundschutz, kein Catering) zu beachten gewesen.
Diese Auflagen hätten den Charakter der Veranstaltung vollständig verändert und geschädigt.
Nach reiflicher Abwägung aller Interessen und Möglichkeiten haben wir uns zu dieser schweren Entscheidung entschlossen und bitten insofern um Ihr Verständnis.
Im Jahr 2021 wird die Veranstaltung fortgesetzt – im bekannten Format und in der vertrauten Umgebung.


Ortgies, Thilo, Rechtliches Risikomanagement im Lebensmittelrecht - Die (ordnungs-) rechtliche Steuerung sicherer Lebensmittel im Kontext verfassungs- und unionsrechtlicher Anforderungen, in: Schriften zum Agrar-, Umwelt- und Verbraucherschutzrecht, Bd. 85, Baden-Baden 2019


Kein Lebensmittelrecht kann gewährleisten, dass ausschließlich sichere Lebensmittel in den Verkehr gelangen. Gleichwohl werden regelmäßig nach jedem Lebensmittelskandal Forderungen laut, die unter Berufung auf die Verfassung auf eine Verschärfung des Systems drängen. Aus einer dogmatisch genauen Bestimmung der verfassungs-, unions- und völkerrechtlichen Vorgaben entwickelt der Autor, zu welchem Ordnungsrahmen diese Orientierungen das Gesamtsystem der Lebensmittelsicherheit verpflichten. Ausgehend davon und anhand der konzeptionellen Grundlagen im Übergang von der Gefahrenabwehr zur Risikovorsorge analysiert der Verfasser die staatlichen Kontroll- und Durchsetzungsinstrumente, durch welche sich die Gewährleistung sicherer Lebensmittel vollzieht. Die Arbeit zeigt auf, dass das (europäische) Lebensmittelrecht in seiner Gesamtheit ein durchaus leistungsfähiges Risikomanagement sicherstellt und leistet so einen wesentlichen Beitrag, um die verfassungsrechtlich begründete Diskussion um schärfere Kontrollen zu versachlichen.



Zum Werk in der Nomos eLibrary

Hille, Cornelius, Das Recht des Getreidehandels - Eine juristische Betrachtung des Handels mit Ware und Derivaten auf Basis von Agrarrohstoffen, in: Schriften zum Agrar-, Umwelt- und Verbraucherschutzrecht, Bd. 84, Baden-Baden 2019


Das Recht des Getreidehandels gehört in all seinen Facetten vom Korn bis zum Wertpapier zu den bislang kaum aufbereiteten juristischen Themenfeldern. Als umfassende Betrachtung jener Schnittstelle von Agrar- und Wirtschaftsrecht stellt dieses Werk eine aufschlussreiche, umfassende Pionierarbeit dar. Dabei folgt die Arbeit in ihrem Aufbau der üblichen „Handelskette“ und fokussiert einerseits die rechtlichen Grundlagen des „klassischen“ Getreidehandels mit Getreide als tatsächlich gelieferter Ware. Andererseits liegt ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchung auf der Ebene der auf Getreide basierenden Warenderivate. Dabei widmet sich der Autor besonders den europarechtlichen Vorgaben (etwa aus der MiFID II) und deren nationaler Verwirklichung, um dieses System schließlich im Vergleich mit dem der Vereinigten Staaten zu würdigen. Vor diesem Hintergrund richtet sich „Das Recht des Getreidehandels“ an Wissenschaft und ebenjene Praxis der verschiedenen Handelsfacetten.




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Xiaomin Fang, José Martínez, Xiaokun Qi (Hrsg.), Nachhaltigkeit und Landwirtschaft in China und Deutschland - Eine rechtsvergleichende Perspektive, Schriften zum Agrar-, Umwelt- und Verbraucherschutzrecht, Bd. 83, Baden-Baden 2019


Das Werk Nachhaltigkeit und Landwirtschaft in China und Deutschland – Eine rechtsvergleichende Perspektive enthält Beiträge chinesischer und deutscher Autoren zu Rechtsfragen der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft. In beiden Staaten wird die Erhaltung der verschiedenen Funktionen der Landwirtschaft als eine Aufgabe des Staates angesehen, die er durch Recht regulieren muss. Welche Funktionen hierbei förderungswürdig sind, ist Gegenstand der gesellschaftlichen Akzeptanz landwirtschaftlicher Funktionen in China sowie in Deutschland. Die Beiträge herausragender Vertreterinnen und Vertreter des deutschen und chinesischen Agrar- und Umweltrechts aus Wissenschaft, Verwaltung und Anwaltschaft beschäftigen sich u.a. mit Fragen der nachhaltigen Bodenbewirtschaftung, des Klimaschutzes sowie gesellschaftsrechtlichen Fragen. Auch werden die europäische Gemeinsame Agrarpolitik sowie Nachhaltigkeitsaspekte im Recht der WTO in den Blick genommen. Ökonomische Perspektiven im Rahmen des Versicherungsschutzes und des Risikomanagements werden aufgezeigt. Der Band endet mit einer der Hauptfunktionen landwirtschaftlicher Tätigkeit, der Lebensmittelsicherheit.


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