Institut für Landwirtschaftsrecht

Institut für Landwirtschaftsrecht

Aktueller Hinweis bezüglich der Covid-19-Pandemie

Die Einrichtungen des Instituts für Landwirtschaftsrechts, insbesondere die Bibliothek, sind vorübergehend aufgrund der allgemeinen Präventionslage geschlossen. Die Erreichbarkeit des Instituts ist weiterhin via Telefon (0551/39-27415) und Email (iflr@jura.uni-goettingen.de) gewährleistet.


Herzlich Willkommen auf der Homepage des Instituts für Landwirtschaftsrecht!



Das Institut wurde im Jahr 1961 gegründet und zählt heute zu einer der führenden Forschungsstellen des Agrarrechts in Deutschland und Europa.

Forschungsschwerpunkte sind das europäische, nationale und vergleichende Agrarrecht, insbesondere das landwirtschaftliche Pachtrecht, Grundstückverkehrsrecht, Wettbewerbsrecht, Beihilfenrecht, Urheberrecht, Recht der erneuerbaren Energien, Lebensmittelrecht, Naturschutzrecht, Tierschutzrecht und das Recht des ländlichen Raums.

Die Institutsbibliothek umfasst ca. 25.000 Bände zu den Forschungsschwerpunkten.


Save the Date - 9. Monzeler Weinrechtstag am 14.08.2020


Auch im Jahr 2020 veranstaltet das Institut für Landwirtschaftsrecht seine traditionelle Tagung zum Weinrecht.
Der 9. Monzeler Weinrechtstag soll am 14. August 2020 in Osann-Monzel auf dem Weingut von Karl Veit stattfinden.
In Anbetracht des begrenzten Kontingents an verfügbaren, in der Nähe des Tagungsortes gelegenen Übernachtungsmöglichkeiten, möchten wir Sie auf eine möglichst zeitnah vorzunehmende Reservierung eines Hotelzimmers hinweisen.
Nähere Infos folgen.


Ortgies, Thilo, Rechtliches Risikomanagement im Lebensmittelrecht - Die (ordnungs-) rechtliche Steuerung sicherer Lebensmittel im Kontext verfassungs- und unionsrechtlicher Anforderungen, in: Schriften zum Agrar-, Umwelt- und Verbraucherschutzrecht, Bd. 85, Baden-Baden 2019


Kein Lebensmittelrecht kann gewährleisten, dass ausschließlich sichere Lebensmittel in den Verkehr gelangen. Gleichwohl werden regelmäßig nach jedem Lebensmittelskandal Forderungen laut, die unter Berufung auf die Verfassung auf eine Verschärfung des Systems drängen. Aus einer dogmatisch genauen Bestimmung der verfassungs-, unions- und völkerrechtlichen Vorgaben entwickelt der Autor, zu welchem Ordnungsrahmen diese Orientierungen das Gesamtsystem der Lebensmittelsicherheit verpflichten. Ausgehend davon und anhand der konzeptionellen Grundlagen im Übergang von der Gefahrenabwehr zur Risikovorsorge analysiert der Verfasser die staatlichen Kontroll- und Durchsetzungsinstrumente, durch welche sich die Gewährleistung sicherer Lebensmittel vollzieht. Die Arbeit zeigt auf, dass das (europäische) Lebensmittelrecht in seiner Gesamtheit ein durchaus leistungsfähiges Risikomanagement sicherstellt und leistet so einen wesentlichen Beitrag, um die verfassungsrechtlich begründete Diskussion um schärfere Kontrollen zu versachlichen.



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Hille, Cornelius, Das Recht des Getreidehandels - Eine juristische Betrachtung des Handels mit Ware und Derivaten auf Basis von Agrarrohstoffen, in: Schriften zum Agrar-, Umwelt- und Verbraucherschutzrecht, Bd. 84, Baden-Baden 2019


Das Recht des Getreidehandels gehört in all seinen Facetten vom Korn bis zum Wertpapier zu den bislang kaum aufbereiteten juristischen Themenfeldern. Als umfassende Betrachtung jener Schnittstelle von Agrar- und Wirtschaftsrecht stellt dieses Werk eine aufschlussreiche, umfassende Pionierarbeit dar. Dabei folgt die Arbeit in ihrem Aufbau der üblichen „Handelskette“ und fokussiert einerseits die rechtlichen Grundlagen des „klassischen“ Getreidehandels mit Getreide als tatsächlich gelieferter Ware. Andererseits liegt ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchung auf der Ebene der auf Getreide basierenden Warenderivate. Dabei widmet sich der Autor besonders den europarechtlichen Vorgaben (etwa aus der MiFID II) und deren nationaler Verwirklichung, um dieses System schließlich im Vergleich mit dem der Vereinigten Staaten zu würdigen. Vor diesem Hintergrund richtet sich „Das Recht des Getreidehandels“ an Wissenschaft und ebenjene Praxis der verschiedenen Handelsfacetten.





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Xiaomin Fang, José Martínez, Xiaokun Qi (Hrsg.), Nachhaltigkeit und Landwirtschaft in China und Deutschland - Eine rechtsvergleichende Perspektive, Schriften zum Agrar-, Umwelt- und Verbraucherschutzrecht, Bd. 83, Baden-Baden 2019


Das Werk Nachhaltigkeit und Landwirtschaft in China und Deutschland – Eine rechtsvergleichende Perspektive enthält Beiträge chinesischer und deutscher Autoren zu Rechtsfragen der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft. In beiden Staaten wird die Erhaltung der verschiedenen Funktionen der Landwirtschaft als eine Aufgabe des Staates angesehen, die er durch Recht regulieren muss. Welche Funktionen hierbei förderungswürdig sind, ist Gegenstand der gesellschaftlichen Akzeptanz landwirtschaftlicher Funktionen in China sowie in Deutschland. Die Beiträge herausragender Vertreterinnen und Vertreter des deutschen und chinesischen Agrar- und Umweltrechts aus Wissenschaft, Verwaltung und Anwaltschaft beschäftigen sich u.a. mit Fragen der nachhaltigen Bodenbewirtschaftung, des Klimaschutzes sowie gesellschaftsrechtlichen Fragen. Auch werden die europäische Gemeinsame Agrarpolitik sowie Nachhaltigkeitsaspekte im Recht der WTO in den Blick genommen. Ökonomische Perspektiven im Rahmen des Versicherungsschutzes und des Risikomanagements werden aufgezeigt. Der Band endet mit einer der Hauptfunktionen landwirtschaftlicher Tätigkeit, der Lebensmittelsicherheit.


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