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Corona-Krise und soziales Bürgerrecht in Indien

Eine neu gegründete Volksküche in Delhi verteilt Essenspakete an gestrandete Wanderarbeiterinnen und -arbeiter.

Die bisherigen Stadien der Corona-Pandemie in Indien führten dort zu schweren sozialen Erschütterungen. Die engen Grenzen des postkolonialen Gesundheitswesens und Wohlfahrtssystems traten besonders deutlich hervor und ins Zentrum des politischen Prozesses. Prof. Dr. Ravi Ahuja vom Centre for Modern Indian Studies der Universität Göttingen wird eine „analytische Chronik“ dieser Krise erstellen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert sein Projekt „Die Krise als Katalysator: Covid-19, soziales Bürgerrecht und politische Transformation in Indien“. mehr…


Für ein besseres Technikverständnis von Kindern

Forschern der Universitäten Göttingen und Münster ist es gelungen, selbst ein hochauflösendes Mikroskop zu bauen – mit nichts weiter als Legosteinen und günstigen Teilen aus einem Handy. Anschließend konnten sie zeigen, dass Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren nach dem Bau und der Arbeit mit dem Mikroskop ein deutlich besseres Verständnis für die Mikroskopie hatten. mehr…


Moderne Infrastrukturen für das Hochleistungsrechnen

Seit Anfang 2018 baut die Universität auf dem Nordcampus das neue gemeinsame Rechenzentrum für den Wissenschaftsstandort Göttingen. Neben der Universität sind daran die Universitätsmedizin Göttingen, die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) und die Max-Planck-Gesellschaft beteiligt. Zur Übergabe des Rechenzentrums an die GWDG lädt die Universität Göttingen herzlich ein. mehr…


Gemeinsam sind sie stabiler: Wie Proteinfilamente interagieren

So wie Skelett und Muskeln den menschlichen Körper bewegen und seine Form stabilisieren, werden auch alle Zellen des Körpers durch ein Zellskelett stabilisiert und bewegt. Im Gegensatz zu unserem Skelett ist dieses Zellskelett eine sehr dynamische Struktur, die sich ständig erneuert und verändert. Einem Forschungsteam der Universität Göttingen ist es zum ersten Mal gelungen, eine direkte Wechselwirkung zwischen Mikrotubuli und Intermediärfilamenten außerhalb der Zelle zu beobachten und diese auch quantitativ zu vermessen. mehr…


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Maschinelles Lernen beschleunigt Materialsimulationen

Erforschung, Entwicklung und Herstellung neuer Materialien hängen entscheidend von schnellen und zugleich genauen Simulationsmethoden ab. Maschinelles Lernen, bei dem Künstliche Intelligenz (KI) selbstständig neues Wissen erwirbt und anwendet, wird es künftig ermöglichen, komplexe Materialsysteme rein virtuell zu entwickeln. Wie das funktioniert und welche Anwendungen davon profitieren, erklärt ein Team des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gemeinsam mit Kollegen der Universitäten Göttingen und Toronto in einem Artikel in der Zeitschrift Nature Materials. mehr…

Membranen besser verstehen

Eine neue Klasse von Membranen verspricht hochinteressante Anwendungen bei der Stofftrennung – sei es in der Biotechnologie oder der Wasserreinigung. Doch das theoretische Verständnis über diese Polymermembranen ist nach wie vor lückenhaft. Im renommierten Fachmagazin Chemical Reviews präsentieren zwei Forscher des Helmholtz- Zentrums Hereon und der Universität Göttingen nun eine Studie, die die Wissenslücken identifiziert und vielversprechende Lösungsansätze aufzeigt. mehr…

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