Fakultät für Physik

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Forschungsschwerpunkt ATLAS verlängert, Jahrestreffen in Göttingen, Prof. Quadt neuer Sprecher

Quadt Arnulf_Physik_Homepage_Erasmusansprechpartner

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat in seinem Rahmenprogramm „Erforschung von Universum und Materie“ den Forschungsschwerpunkt (FSP) ATLAS-Deutschland sowie das Forschungsinfrastrukturprojekt (FIS) zum Um- und Neubau des ATLAS-Detektors für den High-Lumi Large Hadron Collider am CERN in Genf um weitere drei Jahre verlängert.
Prof. Dr. Arnulf Quadt von der Fakultät für Physik in Göttingen wurde für die neue Förderperiode zum Sprecher beider Verbünde gewählt und vertritt damit die deutschen Aktivitäten in der ATLAS-Kollaboration am CERN. Von der Universität Göttingen ausgerichtet und organisiert findet außerdem Mitte September das virtuelle FSP-Jahrestreffen der an ATLAS beteiligten Forscherinnen und Forscher mit mehr als 200 Teilnehmenden statt.


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James Franck: richtungsweisende Berufung vor 100 Jahren

James Franck

Die Universität Göttingen erinnert dieses Jahr an ein besonderes Ereignis: die Berufung des Physikers James Franck, der im Sommersemester 1921 seine Professur antrat.
1882 in Hamburg geboren, hatte er sich zusammen mit Gustav Hertz einen Namen mit der experimentellen Bestätigung der Quantelung des Energieaustauschs zwischen Elementarteilchen gemacht. 1925 sollte er dafür den Nobelpreis erhalten. Seine Berufung nach Göttingen verdankte er einem Studienfreund, dem theoretischen Physiker Max Born. Dieser hatte den Ruf bereits erhalten und wollte Franck als Experimentalphysiker an seiner Seite wissen.
Die Doppelberufung von Franck und Born begründete die Quantenmechanik und schuf eine besondere Atmosphäre am Campus der Physikalischen Institute in der Bunsenstraße.

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