Transmisogynie erkennen und kontextualisieren lernen


14. November 2026 | 10 - 18 Uhr | Ort: Campus (die Raumnummer wird Ihnen nach der Anmeldung mitgeteilt)

Der Workshop ist im Bereich der Schlüsselkompetenzen anrechenbar.

Die Plätze sind begrenzt.
Anmeldungen bitte an: mirjam.seibert@uni-goettingen.de

Was erwartet Sie im Detail?

Transmisogynie bezeichnet die gezielte Abwertung und Unterdrückung von trans* Frauen und trans*femininen Personen. Diese Diskriminierung ist, nicht nur in der cis-hetero dominierten Mehrheitsgesellschaft, Alltag. Gerade in queeren und feministischen Kontexten erleben trans* Frauen einerseits viele Ausschlüsse, andererseits aber eher selten, dass Transmisogynie explizit thematisiert wird.

Der Sensibilisierungsworkshop schafft ein besseres Verständnis, welche Formen transmisogyne Unterdrückung annimmt, welche Auswirkungen sie hat und wie ein verantwortungsvoller Umgang damit gefunden werden kann. Außerdem findet ein Ausblick auf die intersektionalen Schnittstellen von Transmisogynie und anderen Diskriminierungsformen, sowie auf ihre Funktion in aktuellen politischen Diskursen statt.

Mine Pleasure Bouvar (sie*/they) ist prekär freischaffende politische Bildner*in mit Fokus auf historischen Materialismus, politisch organisierte Transfeindlichkeit, und Transfeminismus. Sie* schreibt, workshopt, denkt und konspiriert für die klassenlose Gesellschaft und die transsexuelle Befreiung vom Elend der kapitalistischen Politik der Heterosexualität.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den Austausch!

Transmisogynie erkennen und kontextualisieren lernen