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Calls for Project Proposals


Our team offers here an overview of calls for project proposals related to European research and innovation funding schemes. The calls for project proposals are listed chronologically according to their respective deadlines. Moreover, you will find further possibilities to search EU calls for project funding and for finding project partners here:


The EU framework programme for research and innovation, Horizon Europe (2021-2027), is the successor of Horizon 2020. Its calls include for example those of the European Research Council (ERC). You will find a link to the Funding & Tender Portal under each Horizon Europe call listed below. In this online portal, Horizon Europe project proposals are to be submitted and funded projects are managed here. You will find information on how to apply for Horizon Europe funding on the Horizon Europe application website of the EU Office.
The European Structural and Investment Funds (ESIF) also promote research and innovation. The most popular included among these are the European Regional Development Fund (ERDF), the European Territorial Co-operation (Interreg), the European Social Fund (ESF), and the European Agricultural Fund for Rural Development (EAFRD). You will find further information on specific ESIF calls below. Detailed information on how to apply for ESIF funding can be found on the ESIF application website of the EU Office.
In addition to the Horizon Europe and ESIF calls, you will find further calls below related to European research and innovation funding schemes. For keyword searches, please use the search bar.



Nach wie vor gibt es im Europäischen Forschungsraum (EFR) zwischen den Mitgliedstaaten Unterschiede hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit in Forschung und Innovation. Besonders viele Länder in Mittelost- und Südosteuropa fallen bei der Beteiligung an europäischen Forschungs- und Innovationsprogrammen hinter den europäischen Innovationsführern zurück. Damit Europa als Ganzes sein Potenzial in Zukunft noch besser ausschöpfen kann, sollen diese Länder stärker an den EFR herangeführt und beteiligt werden.

Gegenstand der Förderung ist die gemeinsame Antragsvorbereitung von multilateralen Forschungs- und Innovationsprojekten, die auf die Themenbereiche des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation, Horizon Europe, sowie auf andere relevante europäische Förderprogramme (im Sinne der beschriebenen Förderziele) ausgerichtet sind. Es sollen insbesondere neue Netzwerke mit den Zielländern der Bekanntmachung etabliert und über den Zeitraum der gesamten Förderung hinweg gepflegt werden. Das Ziel ist, Netzwerke aufzubauen, die auch über den Projektzeitraum hinaus weiter Bestand haben. Vorhaben, die im Rahmen dieser Bekanntmachung beantragt werden, sollten das Potenzial für eine langfristige und nachhaltige Kooperation mit den genannten Zielländern dokumentieren. Zielländer dieser Bekanntmachung sind

  • die EU-Mitgliedstaaten Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn sowie
  • die offiziellen EU-Beitrittskandidaten Albanien, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien sowie die potentiellen Beitrittskandidaten Bosnien und Herzegowina und der Kosovo.

Die Antragsvorbereitung der Forschungs- und Entwicklungsprojekte erfolgt in zwei Phasen:

  • Ziel der ersten Förderphase ist der Auf- oder Ausbau multilateraler Projektkonsortien. Diese sollen geeignete Förderbekanntmachungen identifizieren und benennen, zu denen eine gemeinsame Antragstellung beabsichtigt wird.
  • Das Ziel der zweiten Förderphase ist die konkrete Ausarbeitung und Einreichung mindestens eines Projektantrags.

Forschungs- und Innovationsprogramme für die gemeinsame Antragsvorbereitung im Sinne der Bekanntmachung sind z. B.:

  • Horizon Europe,
  • INTERREG,
  • Eurostars,
  • weitere Maßnahmen nach Artikel 185 AEUV3.

Andere, nicht in der oberen Liste genannte multilaterale Forschungs- und Innovationsprogramme können auf Antrag und nach Zustimmung durch den Zuwendungsgeber ebenfalls adressiert werden, sofern diese die Förderziele der Bekanntmachung erfüllen.

Von der Förderung explizit ausgeschlossen ist die Vorbereitung von Anträgen für reine Anbahnungs- und Ver­netzungsmaßnahmen sowie Individualförderungen (auch jene, die im Rahmen der oben beispielhaft gelisteten Forschungs- und Innovationsprogramme ausgeschrieben werden).

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger zunächst Projektskizzen bis spätestens zu folgenden Terminen vorzulegen: 28. Februar 2022, 30. November 2022, 27. September 2023, 31. Mai 2024 (vorerst letztmöglicher Einreichtermin). Es wird dringend empfohlen, zur Antragsberatung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen.
Weitere Informationen (DE)

Die EU-Kommission hat das Horizon Europe-Arbeitsprogramm 2021/ 2022 veröffentlicht u.a. zur Förderung von Projektanträgen im Cluster 5 - Climate, Energy and Mobility. Folgende Destinations mit mehreren Ausschreibungen sowie Themen wurden veröffentlicht:

Die Einreichung der Projektanträge erfolgt entweder in ein- oder zweistufigen Verfahren.
Arbeitsprogramm 2021/ 2022 (EN)
Weitere Informationen der KoWi (DE)
Weitere Informationen des BMBF (DE)

ERC Proof of Concept Grants (ERC PoC) umfassen maximal 150.000 Euro für einen Zeitraum von bis zu 18 Monaten und richten sich ausschließlich an Wissenschaftler*innen, die bereits ein ERC-Projekt eingeworben haben. Das ERC-Projekt muss entweder noch laufen oder das Projektende darf nicht länger als zwölf Monate zurückliegen. Mit dem ERC PoC kann das ökonomische und gesellschaftliche Potenzial von Ideen untersucht werden, die aus ERC-Projekten hervorgegangen sind. Der ERC finanziert hiermit keine Forschungsaktivitäten, sondern Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Ideen des ERC-Projekts wie z.B.:

  • Marktforschung,
  • technische Validierung,
  • Machbarkeitsstudien,
  • die Klärung von Fragen des geistigen Eigentums,
  • die Analyse von Geschäftschancen oder
  • die Erstellung eines Business-Plans.

Die Förderung des ERC PoC steht grundsätzlich ERC-Projekten aus allen Fachbereichen offen. So kann auch die Umsetzung innovativer Ideen im öffentlichen und nichtkommerziellen Bereich gefördert werden, etwa wenn es um die Lösung sozialer Probleme oder um die Verwirklichung von Umweltschutzzielen geht. Bei solch spezifischen ERC PoC-Projekten muss allerdings ein gesamtgesellschaftlicher oder ein volkswirtschaftlicher Nutzen deutlich erkennbar sein. Es kann nur ein Antrag pro ERC-Grantee und pro Jahr eingereicht werden. Das Auswahlverfahren ist einstufig angelegt.
Weitere Informationen zur Ausschreibung (EN)
Weitere Informationen zum ERC Proof of Concept Grant (EN)
Weitere Informationen zum ERC Proof of Concept Grant (DE)

Das Förderprogramm Digital Europe wurde 2021 neu eingeführt mit einer Laufzeit von sieben Jahren und dem Hauptziel, den digitalen Wandel in der EU voranzubringen und ihn möglichst unabhängig von außereuropäischen Plattformen oder Technologien zu gestalten. Das Programm richtet sich an Industrieunternehmen, Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU), Organisationen aus dem öffentlichen Sektor sowie Bürger*innen. Digital Europe wurde in Ergänzung zu anderen Programmen wie beispielsweise Horizon Europe oder der Connecting Europe Facility konzipiert. Es beinhaltet fünf eng miteinander verknüpfte Kernbereiche:

  • Künstliche Intelligenz (KI),
  • Hochleistungsrechnen,
  • Cybersicherheit,
  • Fortgeschrittene digitale Kompetenzen,
  • Breiter Einsatz digitaler Technologien in Wirtschaft und Gesellschaft.

Alle genannten Kernbereiche werden auch bei den nun veröffentlichten Ausschreibungen einbezogen:

  • Large-scale pilots for cloud-to-edge based service solutions,
  • Deployment of the AI-on-demand platform,
  • Data space for manufacturing (deployment),
  • Data space for media (deployment),
  • Data space for mobility (deployment),
  • Data space for smart communities (deployment),
  • Initial Network of European Digital Innovation Hubs,
  • Specialised education programmes or modules in key capacity areas,
  • Capacity building of Security Operation Centres,
  • Securing 5G Strategic Digital Infrastructures And Technologies,
  • Deploying The Network Of National Coordination Centres With Member States,
  • Testing and Certification Capabilities,
  • EU Cybersecurity Resilience, Coordination and Cybersecurity Ranges,
  • Supporting The NIS Directive Implementation And National Cybersecurity Strategies,
  • Uptake Of Innovative Cybersecurity Solutions,
  • Data space for security and law enforcement.

Wichtiger Hinweis: Das Förderprogramm Digital Europe fördert z.B. bei dem Maßnahmentyp "Simple Grants" nur bis zu 50 Prozent der tatsächlichen Projektkosten. Bei anderen Maßnahmentypen kann es andere Ko-Finanzierungsraten geben. Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt.
Weitere Informationen zur Ausschreibung (EN)
Weitere Informationen zu Digital Europe (EN)
Weitere Informationen zu Digital Europe (DE)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine Richtlinie zur Förderung von grenzüberschreitender Vernetzung und Entwicklung von Projektanträgen für Verbundprojekte in Horizon Europe veröffentlicht. Deutsche Akteure sollen dabei unterstützt werden, gemeinsam mit europäischen Partnern Projektanträge für Verbundprojekte für die thematischen Cluster im zweiten Pfeiler "Global Challenges and European Industrial Competitiveness" von Horizon Europe zu erarbeiten. Ebenso soll die Entwicklung von Projektanträgen für Verbundprojekte innerhalb Europäischer Partnerschaften, die den thematischen Clustern von Horizon Europe zugeordnet sind, unterstützt werden.

  • Gefördert werden Einzelvorhaben für die Sondierung, den Auf- und Ausbau von themenspezifischen Konsortien und die Entwicklung der Anträge für Horizon Europe-Verbundprojekte, die durch den Antragstellenden als Koordinator*in eingereicht werden (Research and Innovation Actions (RIA) und Innovation Actions (IA)).
  • Nicht gefördert werden Maßnahmen zur Vorbereitung eines Antrags für Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahmen (Coordination and Support Actions, CSA), Maßnahmen der Individualförderung und Preise.

Mit dieser Maßnahme will das BMBF Grundlagen für eine erfolgreiche Beantragung und Durchführung der Projekte legen, die durch deutsche Hochschulen, Forschungseinrichtungen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Kommunen oder kommunale Unternehmen koordiniert werden sollen. Die Vorbereitungsphase wird vom BMBF mit bis zu 50.000 Euro über maximal ein Jahr finanziert. Ziel ist es, dass am Ende dieser Phase ein Antrag bei der EU-Kommission eingereicht wird. Der Zugang zur europäischen Forschungs- und Innovationsförderung soll insbesondere exzellenten Einrichtungen ohne bisherige Erfahrung in der Koordination von europäischen Verbundprojekten und entsprechenden Netzwerken ermöglicht werden.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF den DLR Projektträger (DLR-PT) betraut. Es wird dringend empfohlen, die Förderrichtlinie des BMBF genau zu lesen und vor der Antragstellung mit dem DLR-PT Kontakt aufzunehmen.

Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt. Anträge sind dem DLR-PT bis spätestens zu folgenden Terminen vorzulegen: 31. Januar, 31. Mai, 30. September. Der erste Einreichtermin ist der 31. Mai 2021, der letzte Einreichtermin ist der 30. September 2023.
Weitere Informationen des EU-Büros des BMBF (DE)
Weitere Informationen zur Bekanntmachung (DE)

Der Europäische Forschungsrat (European Research Council, ERC) fördert mit den ERC Consolidator Grants bereits unabhängig arbeitende Wissenschaftler*innen, die ihre Karriere verstetigen möchten (7-12 Jahre nach Erlangung des Doktortitels). Die ERC Consolidator Grants finanzieren Projekte mit bis zu 2,0 Mio. Euro über eine Laufzeit von max. fünf Jahren. In Ausnahmefällen können zusätzlich und einmalig bis zu 1,0 Millionen Euro beantragt werden. Bei ERC-Förderungen werden ausdrücklich keine Themen vorgegeben (Bottom-up-Prinzip). Anträge von allen Fächern und Disziplinen sind willkommen. Wissenschaftliche Exzellenz sowohl des Projekts als auch des Principal Investigators ist das alleinige Auswahlkriterium. Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt, das Auswahlverfahren besteht aus zwei Stufen.

Hinweis: Wenn Sie darüber nachdenken, einen Antrag beim ERC zu stellen, kontaktieren Sie das EU-Hochschulbüro bitte so früh wie möglich. Das Präsidium hat 2014 ein spezielles Verfahren für die Antragstellung beim ERC eingeführt, das für die Laufzeit von Horizon Europe (2021-2027) verlängert wurde. Es gelten daher veränderte Modalitäten und interne Fristen zur Einreichung der Anträge.

Weitere Informationen zur Ausschreibung (EN)
Weitere Informationen zum ERC Consolidator Grant (EN)
Weitere Informationen zum ERC Consolidator Grant (DE)

The Creative Europe programme 2021-2027, Culture strand of the programme, published a call for proposals on European Cooperation Projects. These are transnational projects involving cultural and creative organisations from different countries. They give cultural organisations of all sizes the possibility to co-produce, cooperate, experiment, innovate, be mobile and learn from each other. The action aims to improve access to European culture and creative works and to promote innovation and creativity. Projects can cover one or more cultural and creative sectors and can be interdisciplinary. Funding is available for three categories of projects:

  • Category 1 - Small-scale projects: minimum 3 entities from 3 different eligible countries; maximum EU grant amount EUR 200 000 per project; funding rate of maximum 80%.
  • Category 2 - Medium-scale projects: minimum 5 entities from 5 different eligible countries; maximum EU grant amount EUR 1 000 000 per project; funding rate of maximum 70%.
  • Category 3 - Large-scale projects: minimum 10 entities from 10 different eligible countries; maximum EU grant amount EUR 2 000 000 per project; funding rate of maximum 60%.

Please note also the respective objectives, priorities and annual sector-specific priorities. Projects should not normally exceed 48 months. The deadline follows a single-stage submission procedure.
Further information on the call for small-scale projects (EN)
Further information on the call for medium-scale projects (EN)
Further information on the call for large-scale projects (EN)
Further information of the German National Contact Point (NCP) on the call (DE)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Bekanntmachung für die dritte Phase des multilateralen Förderprogramms Eurostars veröffentlicht. Eurostars wird ko-finanziert von den nationalen Budgets der Eurostars-Mitgliedsstaaten und der EU-Kommission unter Horizon Europe (2021-2027). Es fördert grenzüberschreitende, bi- und multilaterale Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die der experimentellen Entwicklung zuzuordnen sind. Das Ergebnis der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten muss grundsätzlich neuartig und die Zielerreichung muss ungewiss sein. Die Arbeiten erfordern einen wissenschaftlichen und systematischen Ansatz. Antragsberechtigt sind neben kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) auch Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sofern sie mit mindestens einem KMU in Deutschland kooperieren. Eurostars ist für alle wissenschaftlichen Disziplinen offen.
Weitere Informationen von EUREKA (EN)
Weitere Informationen des BMBF/ DLR/ PT (DE)
Bekanntmachung des BMBF (DE)

ERA-MIN3 is a global, innovative network of 24 European and non-European research funding organisations, aiming to continue strengthening the mineral raw materials community through the coordination of research and innovation programmes on non-fuel and non-food raw materials.

The ERA-MIN Joint Call 2023 will focus on needs-driven research addressing three segments of non-fuel, non-food raw materials: metallic minerals; construction materials; industrial minerals. The five main call topics, are:

  • Topic 1: Supply of raw materials from exploration and mining
  • Topic 2: Strengthening the Circular Economy
  • Topic 3: Processing, Production and ICT
  • Topic 4: Environmental assessment, climate and policy development for sustainability
  • Topic 5: Social sustainability in health, safety and public perception-cutting topics

Proposals may address more than one topic and more than one of the sub-topics, subject to national/regional regulations. It is mandatory for all the participants to read carefully the international eligibility criteria, as well as the national funding annexes of their country/region. In Germany, PT JÜLICH is responsible. Each applicant has to check the project idea with the national contact point as early as possible in the proposal phase, at the latest before submitting any applications. The call for proposals is aimed at all actors in the raw materials value chain, including universities, research institutes, companies, non-governmental organisations (NGOs) and public authorities that can contribute to the objectives of ERA-MIN3 and who meet the eligibility criteria, as well as national/regional regulations.

Please note that the information here provided is provisional and subject to approval. The call will be officially launched on 07 December 2022. The deadline for the submission of project proposals will presumably expire on 01 March 2023.
Further information of ERA-MIN3 (EN)
Further information of PT JÜLICH (DE)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger Antragsteller*innen in der europäischen Sicherheitsforschung" veröffentlicht. Gefördert werden Aktivitäten, die zur Vorbereitung sowie zur konkreten Ausarbeitung eines EU-Antrags im Horizon Europe (2021-2027) Cluster 3 "Civil Security for Society" erforderlich sind. Der Cluster enthält folgende Förderbereiche ("Areas of Intervention"):

  • Disaster-Resilient Societies,
  • Protection and Security,
  • Cybersecurity.

Liegt zum Einreichungsstichtag der Förderrichtlinie das Arbeitsprogramm für Cluster 3 nicht final vor, können dennoch Projektskizzen eingereicht werden. Dies betrifft vornehmlich die Einreichungsstichtage 2022 und 2024. Diese müssen sich auf einen Themenbereich des Clusters 3 beziehen und unmittelbar nach Veröffentlichung des Arbeitsprogramms eine Überprüfung der inhaltlichen Ausrichtung des Vorhabens im Hinblick auf die tatsächlich veröffentlichten Ausschreibungen vorsehen (Meilenstein). Über die Fortführung des Vorhabens wird schriftlich auf der Basis der Ergebnisse der Meilensteinpräsentation entschieden, nachdem erforderlichenfalls geänderte Arbeitspläne zur Anpassung an eine konkrete Ausschreibung vorgelegt worden sind.

Die im Rahmen dieser Förderrichtlinie förderfähigen Aktivitäten umfassen die Befassung mit dem vorgesehenen Förderinstrument, Arbeiten zur frühzeitigen Aufstellung eines Kernkonsortiums und zur themenspezifischen Netzwerkbildung, bis hin zu der Ausarbeitung und finalen Einreichung des EU-Antrags. Diese Förderrichtlinie zielt primär auf eine deutsche Koordination des EU-Antrags ab. Bei der Erstellung der EU-Anträge soll die Beratung der Nationalen Kontaktstelle (NKS) Sicherheitsforschung (NKS Sicherheit) in Anspruch genommen werden. Die Einbindung weiterer – insbesondere euro­päischer – Partner (auch Praxispartner) als assoziierte Partner ist explizit gewünscht. Um Wissen dahingehend aufzubauen, wie qualitativ hochwertige und auch im Hinblick auf die formalen und Managementaspekte erfolgreiche Anträge erstellt werden können, ist es ausdrücklich erwünscht, dass der Antragstellende sich durch einen professionellen Akteur in diesem Bereich unterstützen lässt. Die Förderung erfolgt in Form von Einzelvorhaben.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger VDI Technologiezentrum GmbH bis spätestens:

  • 30. April 2021 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2022),
  • 30. April 2022 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2023),
  • 30. April 2023 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2024),
  • 30. April 2024 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2025),

zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen. Es muss bereits bei der Erstellung der Projektskizze Kontakt mit dem Ansprechpartner beim Projektträger aufgenommen werden.
Weitere Informationen zur Ausschreibung des BMBF (DE)
Weitere Informationen zur Änderung der Ausschreibung des BMBF (DE)
Weitere Informationen zum Cluster 3 des BMBF (DE)
Weitere Informationen zum Cluster 3 der KoWi (DE)

COST ist eine durch Horizon Europe (2021-2027) geförderte zwischenstaatliche Initiative zur europäischen Vernetzung, die allen wissenschaftlichen Disziplinen offen steht. COST Actions finanzieren u.a. die Organisation von Veranstaltungen, Training Schools, Publikationen und Short Scientific Exchanges. COST fördert nicht die Forschungsmaßnahmen selbst.

Die geförderten Netzwerke haben eine Laufzeit von vier Jahren. Das Besondere bereits bewilligter COST Actions liegt in der laufenden Aufnahme neuer Mitglieder. Sie können die COST-Datenbank der bereits bewilligten COST Actions nach für Sie relevanten Stichworten durchsuchen.

COST Actions bieten verschiedene Vorteile für Forschende wie z.B.:

  • Sie erleichtern Kontakte zu europäischen Partnern, woraus sich gemeinsame Vorhaben im Bereich Forschung und Innovation entwickeln können wie u.a. Publikationen oder Projektanträge.
  • Sie bieten vielfältige Möglichkeiten der Karriereentwicklung, was insbesondere für junge Wissenschaftler*innen nützlich sein kann.

Das Antragsverfahren für neue COST Actions ist themenoffen (Bottom-up-Prinzip) und einstufig angelegt.
Weitere Informationen zu COST (EN)
Weitere Informationen zu COST (DE)