Uta Scheer und
Valerie Bleisteiner

Oeconomicum, Raum 1.117
Tel.: +49 (0)551/39-4327
Offene Sprechstunde Mi 10-11 Uhr
BigBlueButton

Dear students,
due to the Covid-19 pandemic, there will be no face-to-face consultation until further notice.
Individual consultations will be conducted by phone or online. You may reach out to us using e-mail
Please feel free to use our digital open office hours on wednesdays from 10 a.m. to 11 a.m. via BigBlueButton.

SoSe 2020: Digitale Schreibberatung & digitale schreibdidaktische Lehre

Angebote für Studierende

Schreibberatung per Telefon oder Videochat
Melden Sie sich gerne per E-Mail für einen individuellen Termin:
schreibberatung@sowi.uni-goettingen.de.

Offene digitale Sprechstunde
Mittwochs von 10:00 bis 11:00 Uhr, BigBlueButton

Wir bieten wie gewohnt schreibdidaktische Workshops in den Modulen B.Sowi.11 und B.Sowi.12 an. In diesem (digitalen) Semester werden die Workshops als Online-Kurse angeboten. Die Anmeldung zur Teilnahme erfolgt über Stud.IP, die Anmeldung zur Prüfungsleistung erfolgt über Flexnow. Sofern Plätze frei bleiben, ist eine Anmeldung zur Teilnahme auch nach Ablauf der Anmeldefrist möglich.


Mission Possible: Plagiatsfrei durch die Haus- oder Abschlussarbeit

  • Dozentin: Uta Scheer
  • Modul B. Sowi. 11 und B.Sowi.12
  • Prüfungsleistung: Portfolio, 4 Credits
  • Veranstaltungsnummer: 863846

Der Rote Faden: Kohärenz von der Einleitung bis zum Schluss

  • Dozentin: Valerie Bleisteiner
  • Modul B. Sowi. 11 und B.Sowi.12
  • Prüfungsleistung: Portfolio, 4 Credits
  • Veranstaltungsnummer: 864973

Angebote für Lehrende

Als Lehrende der Fakultät können Sie uns zu Themen rund um das wissenschaftliche Schreiben in Ihre digitalen Lehrveranstaltungen einladen. Für Ihre BA- und MA-Lehrveranstaltungen sowie BA-/MA-/ und Promovierenden-Kolloquien bieten wir ein synchrones und ein asynchrones Format an:

Im synchronen Format bringen wir (mehrere) 10- bis 20-minütige Inputs zu verschiedenen Themen in den digitalen Seminarraum mit, dazu gehört natürlich der jeweils anschließende Austausch mit den Studierenden (ca. 5-10 min). Erfahrungsgemäß nimmt sollten hierfür insgesamt 60 bis 90 Minuten eingeplant werden.

Im asynchronen Format erhalten die Studierenden vor dem vereinbarten Seminartermin Selbstlernmaterialien von uns und können optional an einer Besprechung per Video-Konferenz im digitalen Seminarraum teilnehmen.

Sicherlich sind auch weitere Formate denkbar – kommen Sie gerne mit Ihren Ideen, Themenwünschen und Terminanfragen auf uns zu. Themen aus den letzten Semestern umfassten bspw.:

  • Vom Thema zur Fragestellung
  • Absatzstruktur wissenschaftlicher Texte
  • Plagiate vermeiden, richtig paraphrasieren und zitieren
  • u. v. m.

Wir stellen Ihnen zudem gerne unsere schreibdidaktischen Handouts und Übungen zur Verfügung, die Sie in der schreibintensiven (digitalen) Lehre oder im Rahmen Ihrer (digitalen) Sprechstunden einsetzen können. Diese Materialien sind zugeschnitten auf die sozialwissenschaftlichen Fächer der Fakultät sowie die Bedarfe der Studierenden und Lehrenden. Wir halten zu allen Phasen des wissenschaftlichen Schreibprozesses (von der Themenfindung bis zur Überarbeitung einer Rohfassung) sowie zu verschiedenen akademischen Textformen Materialien bereit. Dazu gehört u. a.:

  • Themeneingrenzung & Formulieren einer wissenschaftlichen Fragestellung
  • Verfassen eines Exposés
  • Aufbau und Gliederung von Haus- und Abschlussarbeiten
  • Absatzstruktur und Roter Faden
  • Literatur angemessen in den eigenen Text einbinden
  • Plagiate vermeiden
  • Einsatz (fach-) wissenschaftlicher Sprachregister
  • u. v. m.

Darüber hinaus können wir Ihnen Tipps zu aktueller schreibdidaktischer Ratgeberliteratur sowie externen Materialsammlungen geben (insbesondere englischsprachig). Bei Interesse schreiben Sie uns gerne eine E-Mail.

Sie haben die Möglichkeit in unsere zwei geschlossenen Stud.IP Gruppen einzutreten. In diesen Gruppen finden Sie Materialien zum wissenschaftlichen Arbeiten (diese werden z. B. auch in den fakultätsweiten Einführungskursen in das wissenschaftliche Arbeiten eingesetzt), sowie Materialien für eine schreibintensive Lehre. Zugang zu den Gruppen können Sie entweder direkt über Stud.IP beantragen, oder Sie schreiben uns einfach eine kurze E-Mail mit der Bitte zum Zugang:

  • Studiengruppe Sowi – Schreibintensive Lehre
  • Studiengruppe Sowi – Wissenschaftliches Arbeiten

Workshops im Sommersemester 2020


Studierende erwähnen häufig, dass sie bei ihren Haus- und Abschlussarbeiten befürchten, ein unbeabsichtigtes Plagiat zu begehen. Der Workshop soll daher Studierende dabei unterstützen, einen plagiatsfreien Schreibprozess zu bewerkstelligen.

In diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden umfassende Informationen darüber, welche Arten von intertextuellen Fehlern und Plagiaten es gibt und wie man diese in dem eigenen Text vermeidet. Mit Hilfe von Übungen und Tests können die Studierenden selbst eruieren, wie Plagiats-gefährdet das eigene (bisherige) Vorgehen im Schreibprozess ist und was sie ändern können, um das Plagiatsrisiko zu minimieren. Anhand von Beispielfällen identifizieren die Studierenden unterschiedliche Plagiate und betrachten dann eigene Textproduktionen kritisch in Bezug auf intertextuelle Fehler bzw. Plagiate. Gängige Plagiatserkennungssoftware und aktuelle Weiterentwicklungen werden vorgestellt. Zudem wird erarbeitet, was gute wissenschaftliche Praxis in Bezug auf das eigene Schreibprojekt bedeutet.

Der Workshop ist für die Module B.Sowi.11 und B.Sowi.12 anrechenbar und umfasst drei Sitzungen: 15.05.2020, 5.06.2020 und 26.06.2020.
Anmeldung zur Veranstaltung über Stud.IP. Anmeldung zur Prüfung über Flexnow.



Den stets verlangten und oft vermissten roten Faden in der eigenen wissenschaftlichen Arbeit anzulegen und sichtbar zu machen – das können Sie in diesem Workshop lernen.

Die Metapher des roten Fadens umschreibt sowohl den inneren, inhaltlichen Zusammenhang als auch den (wissenschafts-) sprachlichen Ausdruck dieses Zusammenhangs. Im Workshop lernen Sie Arbeitstechniken und wissenschaftliche Formulierungen kennen, mithilfe derer Sie den roten Faden Ihres Textes von der der gesamten Gliederung, über die Kapitel und Unterkapitel Ihrer Arbeit bis hin zu Absätzen und einzelnen Sätzen inhaltlich anlegen und sprachlich sichtbar machen können. Sie werden verstehen, wie wichtig eine konkrete Fragestellung für den roten Faden ist und lernen, wie Sie eine solche Fragestellung formulieren können.

Die Einleitung und der Schluss spielen als funktional-kommunikative Kapitel eine zentrale Rolle bei der Herstellung von Kohärenz, und die Qualität von Einleitung und Schluss verrät häufig bereits viel über den roten Faden der gesamten Arbeit. Daher wird im Workshop auch exemplarisch an eigenen Einleitungen und Schlussteilen gearbeitet.

Der Workshop ist für die Module B.Sowi.11 und B.Sowi.12 anrechenbar und wird als Online-Kurs angeboten.
Anmeldung zur Veranstaltung über Stud.IP. Anmeldung zur Prüfung über Flexnow.


Leitfäden und Bewertungskriterien der Fächer


Plagiate und gute wissenschaftliche Praxis





Die Ombudsstelle der Universität Göttingen fungiert als zentrale Einrichtung für Fragen zur guten wissenschaftlichen Praxis und als Ansprechpartnerin für den Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Ombudsstelle: Ombudsstelle für gute wissenschaftliche Praxis


Workshops im wechselnden Angebot (Module B.Sowi.11 und B.Sowi.12)


Studierende erwähnen häufig, dass sie bei ihren Haus- und Abschlussarbeiten befürchten, ein unbeabsichtigtes Plagiat zu begehen. Der Workshop soll daher Studierende dabei unterstützen, einen plagiatsfreien Schreibprozess zu bewerkstelligen.

In diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden umfassende Informationen darüber, welche Arten von intertextuellen Fehlern und Plagiaten es gibt und wie man diese in dem eigenen Text vermeidet. Mit Hilfe von Übungen und Tests können die Studierenden selbst eruieren, wie Plagiats-gefährdet das eigene (bisherige) Vorgehen im Schreibprozess ist und was sie ändern können, um das Plagiatsrisiko zu minimieren. Anhand von Beispielfällen identifizieren die Studierenden unterschiedliche Plagiate und betrachten dann eigene Textproduktionen kritisch in Bezug auf intertextuelle Fehler bzw. Plagiate. Gängige Plagiatserkennungssoftware und aktuelle Weiterentwicklungen werden vorgestellt. Zudem wird erarbeitet, was gute wissenschaftliche Praxis in Bezug auf das eigene Schreibprojekt bedeutet.



Gerade die ersten Hausarbeiten im Studium stellen Studierende häufig vor Herausforderungen, die sie mit ihren bisherigen, vor allem aus der Schule bekannten, Techniken und Arbeitsroutinen nur schwer bewältigen können. In dem Workshop erhalten die Studierenden die Gelegenheit, anhand der eigenen Hausarbeit den Prozess (sozial-)wissenschaftlichen Arbeitens und Schreibens unter schreibdidaktischer Leitung zu erproben.

Mithilfe von Übungen, die der schreibdidaktischen Forschung entstammen, können sie systematisch das Hausarbeitsthema finden und eingrenzen, eine konkrete und angemessene Fragestellung formulieren, effektive Recherchestrategien sowie Exzerpiertechniken kennenlernen und umsetzen. Es werden verschiedene konkrete Formulierungsmöglichkeiten für die Integration wissenschaftlicher Literatur in die eigene Argumentation (intertextuelle Prozeduren) vorgestellt und die TeilnehmerInnen können diese auf das eigene Thema anwenden. Die Studierenden erhalten Tools, mit denen sie ihre Gliederungen und ihre Argumentationsstruktur selbst überprüfen können.

Auch die angemessene Arbeitsplanung und das Zeitmanagement werden am Beispiel der eigenen Hausarbeit thematisiert. Zudem erfahren die TeilnehmerInnen, welche Formen von Plagiaten es in der Wissenschaft gibt und wie sie einen plagiatsfreien Schreibprozess bewerkstelligen können.



Thema, Fragestellung und Gliederung sind zentral für das Gelingen einer wissenschaftlichen Haus- oder Abschlussarbeit. Sie stellen den Kompass dar, der die Schreibenden während des nicht immer geradlinig verlaufenden wissenschaftlichen Schreibprozesses in der Spur hält. Das eingrenzte Thema steckt einen sinnvollen, fachlichen Bezugsrahmen für die Fragestellung ab. Und nur anhand der Fragestellung lässt sich der Fachdiskurs problemorientiert rezipieren und Literatur gezielt verarbeiten. Durch die Gliederung wird rezipiertes Wissen hinsichtlich der eigenen Argumentation strukturiert und ein Gerüst für die Rohfassung des Textes entworfen.

Das systematische Vorgehen in diesen Arbeitsphasen stellt also die Weichen für einen erfolgreichen Schreibprozess. Im Workshop werden Tools & Techniken für das Entwickeln von Thema, Fragestellung und Gliederung (in Bezug auf den Fachdiskurs) vorgestellt und angewendet.



Den stets verlangten und oft vermissten roten Faden in der eigenen wissenschaftlichen Arbeit anzulegen und sichtbar zu machen – das können Sie in diesem Workshop lernen.

Die Metapher des roten Fadens umschreibt sowohl den inneren, inhaltlichen Zusammenhang als auch den (wissenschafts-) sprachlichen Ausdruck dieses Zusammenhangs. Im Workshop lernen Sie Arbeitstechniken und wissenschaftliche Formulierungen kennen, mithilfe derer Sie den roten Faden Ihres Textes von der der gesamten Gliederung, über die Kapitel und Unterkapitel Ihrer Arbeit bis hin zu Absätzen und einzelnen Sätzen inhaltlich anlegen und sprachlich sichtbar machen können. Sie werden verstehen, wie wichtig eine konkrete Fragestellung für den roten Faden ist und lernen, wie Sie eine solche Fragestellung formulieren können.

Die Einleitung und der Schluss spielen als funktional-kommunikative Kapitel eine zentrale Rolle bei der Herstellung von Kohärenz, und die Qualität von Einleitung und Schluss verrät häufig bereits viel über den roten Faden der gesamten Arbeit. Daher wird im Workshop auch exemplarisch an eigenen Einleitungen und Schlussteilen gearbeitet.



Schriftlich argumentieren – was bedeutet das eigentlich und wie geht das? Was ist eigentlich „meine eigene Leistung“ in meiner Arbeit, die sich ‚nur‘ auf andere Texte bezieht? Und darf ich „meine eigene Meinung“ zu einem Thema aufschreiben?

In sozialwissenschaftlichen Haus- oder Abschlussarbeiten gehen Sie weit über das Sammeln und Referieren von Fachliteratur zu einem Thema hinaus. Ausgehend von Ihrer Fragestellung wählen Sie geeignete Fachliteratur aus, welche Sie rezipieren, verstehen und in einen neuen, erkenntnisleitenden Zusammenhang stellen. In Ihrer Argumentation knüpfen Sie an einen bestehenden Wissensstand an und beziehen Sie sich auf andere Autor*innen. Durch die theoretisch geleitete Analyse Ihres Untersuchungsgegenstands, durch das Argumentieren, Diskutieren und Reflektieren in Ihrem Text, entwickeln Sie einen eigenen wissenschaftlich begründeten Standpunkt – die Antwort auf Ihre Fragestellung. Das alles sind eigene Leistungen die im Text sichtbar gemacht werden können.

Im Workshop knüpfen wir an vorhandenes Wissen an und bauen es aus, Sie lernen Handwerkszeug für das schriftliche Argumentieren kennen und wenden es an eigenen Texten an.



Schreibende überfordern sich oft mit dem Anspruch, im ersten Anlauf oder in einem Rutsch den perfekten wissenschaftlichen Text verfassen zu wollen. Solche nicht einlösbaren Ansprüche an die wissenschaftliche Textproduktion führen nicht selten zu Stockungen im Schreibprozess oder gar Schreibproblemen. Um solchen Schwierigkeiten vorzubeugen, werden in diesem Workshop das Schreiben und Überarbeiten einer Rohfassung als zentrale Schritte für den wissenschaftlichen Schreibprozess thematisiert und konkrete Schreibstrategien und Überarbeitungstechniken anhand eigener Texte geübt.



Schreiben stellt eine zentrale Tätigkeit im Studium sozialwissenschaftlicher Fächer dar. Häufig verlaufen studentische Schreibprojekte aus der Perspektive der Schreibenden "irgendwie", warum es manchmal sehr gut und manchmal nicht so gut klappt, ist für die Schreibenden nicht immer nachvollziehbar. Ziel des Workshops ist es daher zum einen, die eigene(n) Schreibstrategie(n) zu reflektieren, das Repertoire zu erweitern und zu lernen, verschiedene Schreibstrategien gezielt einzusetzen. Zum anderen werden typische und selbst erlebte Schreibprobleme thematisiert und Lösungsmöglichkeiten entwickelt, so dass die Teilnehmer*innen nach dem Workshop Hürden im Schreibprozess überwinden können.