NEUIGKEITEN


12.01.2021 - Praktikumsmöglichkeit für Masterstudenten am INRAE-Zentrum Toulouse-Auzeville

Das INRAE-Zentrum in Toulouse-Auzeville, Frankreich, bietet ein interessantes 6-monatiges Praktikum für Masterstudenten zum Thema:

  • Modelling and methodological development to analyse the effects of brown rust on wheat physiology and yield under water deficit conditions


Während des Praktikums wird die Möglichkeit geboten in der Forschungseinheit AGIR, des VASCO-Teams, zusammen mit Wissenschaftlern aus den Bereichen der Pflanzenepidemiologie und Pflanzenphysiologie zu arbeiten. Desweiteren werden Erfahrungen in der Modellierung und experimentellen Ansätzen gesammelt und umgesetzt.

Weitere Details und Kontaktinformationen finden Sie in diesem Dokument.


07.12.2020 - Die Zukunft von Biokohle in Kakaosystemen

Seit 2020 arbeitet das Institut für Tropische Pflanzenproduktion und Agrarökosystemmodellierung (TROPAGS) der Universität Göttingen mit dem Ithaka Institute for Carbon Intelligence zusammen, um das Verständnis des agronomischen Potenzials der Biokohleanwendung in Kakaoproduktionssystemen zu vertiefen. Diese gemeinsame Forschung wird im Gewächshaus und durch Feldversuche durchgeführt und adressiert relevante Wissenslücken im Bereich des grundlegenden Verständnisses und eher angewandter Forschungsthemen. Feldversuche werden derzeit in Ghana durchgeführt, wo das von der Universität Göttingen unterstützte Ithaka-Institut in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Kakaobauern und einem Partner aus dem Privatsektor, der einen großen Anteil am globalen Kakaomarkt hält, arbeitet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

18.11.2020 - PIK Pressemitteilung: Unterernährt, übergewichtig, vergeudet: Neue Studie zeigt Folgen der Umstellung globaler Ernährungsgewohnheiten über Jahrzehnte

Nur eine Handvoll Reis und Bohnen – ein Teil unserer Welt hungert. Pizza Hawaii und Eiscreme - ein anderer Teil unserer Welt ist übersättigt. Diese Kluft wird sich voraussichtlich vergrößern, während Lebensmittelverschwendung und der Druck auf die Umwelt zunehmen: Das ist das Ergebnis der neuen Studie eines Teams des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchten die Auswirkungen der Umstellung globaler Ernährungsgewohnheiten über Jahrzehnte. Die Ergebnisse sind alarmierend: Bis 2050 könnten mehr als 4 Milliarden Menschen – fast die Hälfte der Weltbevölkerung – übergewichtig sein, davon 1,5 Milliarden fettleibig. Gleichzeitig würden weiterhin 500 Millionen Menschen an Untergewicht leiden.

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Weblink zum Artikel: www.nature.com/articles/s41598-020-75213-3


14.10.2020 - PIK Pressemitteilung: Größter CO2-Rückgang: Echtzeit-Daten zeigen die massiven Auswirkungen von Covid-19 auf die globalen Emissionen

Während die andauernde Corona-Pandemie weiterhin Menschenleben fordert, konnte in der ersten Jahreshälfte 2020 ein beispielloser Rückgang der CO2-Emissionen festgestellt werden. Ein internationales Forscherteam hat herausgefunden, dass in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 8,8 Prozent weniger Kohlendioxid ausgestoßen wurden als im gleichen Zeitraum im Jahr 2019 – ein Rückgang von insgesamt 1551 Millionen Tonnen. Die bahnbrechende Studie bietet einen viel genaueren Blick auf die Auswirkungen von COVID-19 auf den globalen Energieverbrauch als frühere Analysen. Sie macht auch Vorschläge, welche Schritte unternommen werden könnten, um das globale Klima nach der Pandemie dauerhaft zu stabilisieren.

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Weblink zum Artikel: https://www.nature.com/articles/s41558-020-0898-6


15.09.2020 - PIK Pressemitteilung: Klimawandel kann Migration antreiben – insbesondere in Agrar-Ländern mit mittlerem Durchschnittseinkommen

Weltweit sind Menschen Umweltgefahren ausgesetzt, die unter bestimmten Bedingungen auch Migrationsbewegungen auslösen. Veränderungen des Temperaturniveaus, erhöhte Niederschlagsschwankungen und schnell einsetzende Wetterextreme wie Tropenstürme sind wichtige Faktoren, wie eine neue Studie unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt. Umweltbedingte Migration ist in landwirtschaftlich geprägten Ländern mit mittlerem Einkommen am stärksten ausgeprägt; sie ist geringfügig schwächer in Ländern mit niedrigem Einkommen, in denen die Bevölkerung häufig nicht über die für die Abwanderung erforderlichen Mittel verfügt. Die Ergebnisse der Studie ermöglichen es, Regionen zu identifizieren, die in Zukunft besonders anfällig für Migrationsbewegungen sein könnten.

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Weblink zum Artikel: https://www.nature.com/articles/s41558-020-0898-6


10.08.2020 - “Food Security” veröffentlicht Spezialausgabe mit Bezug zu Covid-19
Das Journal “Food Security” veröffentlichte ein Special Issue mit dem Titel: “Worldwide disruptions of food systems and the search of enduring food security amidst Covid-19”. Diese Spezialausgabe beinhaltet 30 frei zugängliche Artikel über die aktuelle Situation der Ernährungssicherheit und wie diese Problematik von der Covid-19-Pandemie beeinflusst wird.

Sämtliche Artikel der Ausgabe sind online auf den Seiten Food Security und Online First verfügbar.


23.06.2020 - PIK Pressemitteilung: Berliner Konferenz zu Klima und Sicherheit gibt Startschuss für neue Risikoanalyse

Die Destabilisierung des Klimas erhöht die Risiken für Frieden und Sicherheit. Um diesen Risiken zu begegnen, suchen Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger gemeinsam nach Lösungen. Die Berliner Konferenz zu Klima und Sicherheit (BCSC) ist der globale Treffpunkt für führende Persönlichkeiten aus Regierungen, internationalen Organisationen, der Wissenschaft, der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft, um zu untersuchen, wie sich der Klimawandel auf Frieden und Sicherheit auswirkt - und welche Maßnahmen die internationale Gemeinschaft ergreifen kann, um den Risiken zu begegnen. Die hochrangig besetzte Veranstaltung untersucht in diesem Jahr die nötigen Schritte, um die Welt nach der Corona-Pandemie für Klima- und Sicherheitsfragen zu sensibilisieren.

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Weblink zum Konferenzprogramm: https://berlin-climate-security-conference.de/programme-2020


Mai 2020 - TROPAGS präsentierte aktuelle Forschungsergebnisse bei der EGU General Assembly

Modelling impacts of climate change and alternative management interventions on the multi-functionality of agricultural landscapes in southern Africa

von Reimund Roetter, Simon Scheiter, Munir Hoffmann, Kwabena Ayisi, Paolo Merante, William Nelson, Johannes Isselstein, Jude Odhiambo, Gennady Bracho Mujica, Peter Taylor, Wayne Twine, and Barend Erasmus


November 2019 – Newsletter „agrar aktuell“ – Sonderausgabe SIA features TROPAGS-Team

Die kürzlich erschienene Ausgabe von „agrar aktuell”, dem Newsletter der agrarwissenschaftlichen Fakultät, widmet sich dem 10-jährigen Jubiläum des Master-Studiengangs “Sustainable International Agriculture” (SIA). Professor Reimund Rötter und Professor Tobias Plieninger veröffentlichten einen Artikel über die Zukunft von SIA und die TROPAGS-Mitglieder Dr. William Nelson, Thomas Bringhenti und Mercy Appiah schrieben über ihre Perspektive auf die Forschung im Feld der internationalen nachhaltigen Agrarwissenschaften.

Der Newsletter kann hier heruntergeladen werden. Ausgewählte Artikel sind hier verfügbar.

ZUKÜNFTIGE VERANSTALTUNGEN


Virtuelle EGU General Assembly 2021
19. - 30. April 2021
Submission deadline (abstracts): 13. Januar 2021 (um 13:00 CET)

Von besonderem Interesse sind die folgenden Sessions:

  • Modeling agricultural systems under global change (BG3.21) der Veranstalter: Christoph Müller, Christian Folberth, Sara Minoli

  • Land degradation in savanna environments - assessments, dynamics and implications (ITS2.9/SSS3) mit organisiert vom Veranstalter: Jussi Baade; und Co-Veranstaltern: J.J. Le Roux, Theunis Morgenthal, Hilma Nangula Nghiyalwa

  • Weitere Informationen finden Sie hier.

    Landscape 2021 - Diversification for Sustainable and Resilient Agriculture
    20. - 22. September 2021 in Berlin, Deutschland
    Submission deadline (papers, posters, post-conference workshops): 1. März 2021

    Weitere Informationen finden Sie hier.