Geographisches Institut Göttingen

(Ehem.) Studierende berichten über ihr Geographiestudium in Göttingen


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Studierendenbewertung des Geographiestudiums in Göttingen

CHE_Erdkunde-Lehramt_Uni_Göttingen_2018


Geographiestudium in Göttingen - Das Richtige für Dich?


Virtuelle Studienorientierung über das Geographiestudium der Uni Göttingen

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DAAD International Summer School zur nachhaltigen Entwicklung patagonischer Wälder in Esquel, Argentinien


Vom 3.-14. November 2019 findet eine vom Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) finanzierte Summer School in Esquel (Staat Chubut) statt (DAAD-Projektkennziffer: 57459868).
Titel: „How to meet UN sustainable development goals in Patagonia/ Argentina? Value of Patagonian forest and large scale natural landscapes for climate change mitigation.“
Thema der Veranstaltung ist die Umsetzung der Ziele der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung im argentinischen Patagonien. Der Wert der patagonischen Wälder und anderer großflächiger natürlicher Landschaften für die Mitigation des Klimawandels soll intensiv diskutiert und mit den argentinischen Kollegen erforscht werden.

Vergeben wurde der Event an die Georg-August-Universität Göttingen, unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. M. Kappas (Geographie). Dr. J. Slowik (Biologie) sowie die teilnehmenden Dozenten Prof. Dr. M. Thren und Dr. Hohnwald der Fakultät Ressourcenmanagement (HAWK Göttingen) waren bei der Organisation maßgebend mit beteiligt. Eingeladen wurden außerdem Dr. M. Pangau und Prof. Dr. Ch. Leuschner (Ökologie, Georg-August-Universität Göttingen).

Während des Aufenthaltes sollen wissenschaftliche Kontakte initiiert bzw. ausgebaut werden, argentinische Studenten zu einem Studium in Göttingen animiert und neue Forschungsprojektideen abgesprochen werden. Ein Kernuntersuchungsgebiet ist der häufig von Bränden heimgesuchte und degradierte Kommunalwald am Lago Epuyén.


Bioenergiedörfer: Perspektiven für die Post-EEG-Phase entwickeln
Bürgerbeteiligung und Klimaschutz mit neuen Geschäftsmodellen sichern


Viele der rund 200 Bioenergie-Kommunen in Deutschland kombinieren Biogasanlagen mit Wärmenetzen, um zugleich erneuerbaren Strom und Wärme nutzen zu können. Für sie gilt es, ihre Geschäftsmodelle auf die Zeit nach der garantierten Stromvergütung gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorzubereiten. Wie Landwirte, Anlagenbetreiber, Bürger und Kommunen die Zukunftsperspektiven gestalten können, untersucht ein interdisziplinäres, vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördertes Verbundprojekt. Darin erstellen die Universitäten Kassel und Göttingen Maßnahmenkataloge für die Weiterentwicklung von Bioenergiedörfern.

Bioenergie-Kommunen überzeugen mit besonders klimafreundlichen Konzepten für ihre Energieversorgung, bei der sie Bioenergie meist mit anderen erneuerbaren Energien kombinieren, um den Wärme- und Strombedarf von privaten, kommunalen und kommerziellen Nutzern nachhaltig bereitzustellen. Durch den Einsatz von Biomasse aus der Region unterstützen und fördern sie zugleich regionale Wirtschafts- und Wertschöpfungsketten. Zudem ermöglichen sie den Bürgern mit entsprechenden Beteiligungsmodellen nicht nur ein unmittelbares Partizipieren, sondern insbesondere auch ein persönliches Engagieren für die Energiewende.

Viele Bioenergie-Kommunen sehen sich in absehbarer Zeit mit dem Ende des 20-jährigen Vergütungszeitraums für Strom aus ihren erneuerbare-Energien-Anlagen konfrontiert und insofern gezwungen, ihre Geschäftsgrundlagen zukunftstauglich zu gestalten. Forscher der Universitäten in Kassel und Göttingen wollen sie dabei unterstützen und Konzepte und Zukunftsperspektiven entwickeln, die als Blaupause für bestehende Bioenergiedörfer fungieren und Handlungsmöglichkeiten für eine Weiterentwicklung auch außerhalb der EEG-Vergütung ermöglichen.

Das jetzt gestartete Projekt berücksichtigt insbesondere Aspekte der Reststoffverwertung, ökologisch optimierte Anbaukonzepte, regionale Grünstromvermarktung, Einbindung in regionale Flexibilitätsmärkte und die Nutzung ergänzender Energietechnologien für innovative Nahwärmesysteme. Die Überprüfung und praktische Erprobung entsprechender Maßnahmenkataloge für Bioenergiedörfer soll in zwei Reallaboren erfolgen und so einen engen Bezug zur Praxis herstellen. Für den Ergebnistransfer in die Bioenergiedörfer sind ein entsprechender Leitfaden und eine Transferplattform vorgesehen.

Das Verbundvorhaben „Innovative Konzepte und Geschäftsmodelle für zukunftsfähige Bioenergiedörfer – klimafreundlich, demokratisch, bürgernah“ setzen drei Projektpartner unter den folgenden Förderkennzeichen um:

Geschäftsmodelle und Nahwärmenetze, Universität Kassel, Fachgebiet Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt dezentrale Energiewirtschaft und Fachgebiet Solar- und
Anlagentechnik


Bürgerbeteiligung und Reststoffverwertung, Georg-August-Universität Göttingen, Institut für Geografie, Fachbereich Kartographie, GIS und Fernerkundung

Pressekontakt:
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.
Torsten Gabriel
Tel.: +49 3843 6930-117
Mail: t.gabriel@fnr.de

Verwandter Beitrag: Wettbewerb Bioenergie-Kommunen

Bioenergiedörfer: Klimaschutz kombiniert mit Wertschöpfung in ländlichen Regionen (Foto: FNR/Jan Zappner)
BU: Bioenergiedörfer: Klimaschutz kombiniert mit Wertschöpfung in ländlichen Regionen (Foto: FNR/Jan Zappner)


Geographisches Kolloquium


hörsaal geographie 150pxDas Programm des Geographischen Kolloquiums der Universität Göttingen für das jeweils aktuelle Semester finden Sie HIER.








GRAS-Geo: Webbasierte Campuskarte informiert über barrierefreies Studieren


GRAS-Geo CampuskarteEin deutschlandweit einzigartiges, interaktives Auskunftsystem zur Barrierefreiheit an der Universität Göttingen geht online.
Zusammen mit dem Gebäudemana-gement und dem Diversity Mana- gement für Studierende der Abteilung Studium und Lehre hat Dr. Stefan Erasmi (Abt. Kartograpie, GIS und Fernerkundung des Geographischen Instituts) die webbasierte Campuskarte GRAS-Geo entwickelt.

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