Herzlich willkommen auf den Seiten der Professur für Neuere Geschichte Osteuropas


Wir interessieren uns für Geschichte und für Osteuropa. Auf unserer Startseite finden Sie aktuelle Veranstaltungen oder Angebote, die es Ihnen ermöglichen, mehr über beides zu erfahren und an Veranstaltungen zu unseren Themen teilzunehmen. Wenn Sie weitersuchen, finden Sie hier Informationen zum Studium der Osteuropäischen Geschichte, zu den Menschen, die in Göttingen zu Osteuropa forschen und unterrichten, sowie zu Möglichkeiten, per Exkursion, Auslandssemester oder Praktikum in die Region zu reisen.




Ankündigung Verbundprojekt "Ambivalenzen des Sowjetischen 1953-2023" geht online!


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Mit dieser Ankündigung laden wir Sie herzlich dazu ein, die neue Homepage des Forschungsverbundes „Ambivalenzen des Sowjetischen: Diasporanationalitäten zwischen kollektiven Diskriminierungserfahrungen und individueller Normalisierung, 1953-2023“ (Sprecherin: Prof. Dr. Anke Hilbrenner) zu besuchen und mehr über das Projekt zu erfahren.
Das Forschungsvorhaben mit Standorten in Göttingen, Oldenburg, Lüneburg und Wien wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit Mitteln des Niedersächsischen Vorab.
Erforscht werden sowohl die Erfahrungen der Russlandeutschen als auch der sowjetischen Jüdinnen und Juden im vermeintlichen Paradox zwischen kollektiver Repressionserfahrung und individueller sowjetischer "Normalisierung".




Kolloquium am Dienstag 19.1.2021 (16 Uhr c.t.): 2. Georgientag – Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

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Ankündigung: Podcast – Eine Geschichte der Gefühle

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In der zweiten Folge der Podcastreihe zum Forschungsprojekt "Wem gebührt unser Mitleid? Terrorismusopfer und Gesellschaft in der Moderne" sprechen Anke Hilbrenner, Petra Terhoeven und Hannah Rudolph über eine Gefühlsgeschichte des Terrorismus und die Rolle der Opfer.

Zum Podcast.




Neuerscheinung Maria Rhode, Ernst Wawra: Quellenanalyse. Ein epochenübergreifendes Handbuch für das Geschichtsstudium

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Weitere Informationen hier.




Kolloquium am Dienstag 12.1.2021 (14 Uhr c.t.)

am Dienstag, den 12.01.2021, treffen wir uns abweichend ab 14:15 Uhr über den üblichen Zoomlink zu drei Panels, um Abschlussarbeiten Göttinger Studierender zu diskutieren. Um die lange Zeit vor dem Bildschirm erträglich zu machen, sind halbstündige Pausen zwischen den Panels vorgesehen. Das genaue Programm finden Sie hier.




Ankündigung: Frohe Weihnachten und erste Termine im neuen Jahr

Liebe Osteuropa-Interessierte,

wir verabschieden uns bei Ihnen mit den besten Wünschen für die Weihnachtszeit und das neue Jahr 2021!

Außerdem wollen wir Sie gerne auf unsere ersten beiden Kolloquiumstermine im neuen Jahr aufmerksam machen:

Am Dienstag, den 12.01.2021, treffen wir uns abweichend ab 14:15 Uhr über den üblichen Zoomlink zu drei Panels, um Abschlussarbeiten Göttinger Studierender zu diskutieren. Um die lange Zeit vor dem Bildschirm erträglich zu machen, sind halbstündige Pausen zwischen den Panels vorgesehen. Das genaue Programm finden Sie hier.

Am Dienstag, den 19.01.2021, wird zum zweiten Mal ein Georgientag stattfinden, zu dem wir Expert*Innen aus Deutschland und Georgien eingeladen haben, um über gesellschaftlichen Zusammenhalt in Georgien in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu diskutieren. Auch in diesem Fall organisieren wir die Veranstaltung in Panels, beginnen bereits um 16:15 Uhr und treffen uns über Zoom. Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.




Kolloquium am Montag 14.12.2020 (16 Uhr c.t.)


Holocaust in Belarus: Geschichte und Erinnerung

Vorträge mit anschließender Podiumsdiskussion.
Anmeldung über phillip.schroeder@uni-goettingen.de oder DGO-Online.


Aliaksandr Dalhouski (Minsk): Zum Umgang sowjetischer und belarusischer Experten mit den Deportationen der mitteleuropäischen Juden nach Minsk

Siarhei Novikau (Minsk): Maly Trastjanec als historisches Objekt von Erinnerungskultur im gegenwärtigen Belarus

Kristiane Janeke (Berlin): Trostenec im deutschen und europäischen Gedächtnis

gefördert durch die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO)



Kolloquium am Dienstag 08.12.2020 (18 Uhr c.t.)

  • Jonas van der Straeten (Darmstadt): Lehmbau im Betonstaat. Die Grenzen der städtebaulichen Sowjetisierung in Usbekistan, ca. 1960-1990


    Kolloquium am Dienstag 01.12.2020 (18 Uhr c.t.)

    • Pavel Vasilyev (Sankt Petersburg): A Mircale Drug for the Soviet Superhuman. Inquiring into the Early History of Meldonium


      Podiumsdiskussion am Dienstag 24.11.2020 (18 Uhr c.t.)

      • Thema: „Putin als Historiker. Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg im neuen Russland“

        mit Prof. Dr. Anke Hilbrenner (Göttingen), Prof. Dr. Thomas Bohn (Gießen), Prof. Dr. Dietmar Neutatz (Freiburg). In Kooperation mit den Lehrstühlen für Osteuropäische Geschichte der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
      • Plakat Podiumsdiskussion_Putin als Historiker


        (Lese-)Kolloquium am Dienstag 17.11.2020 (18 Uhr c.t.)

        • Lektüre:
          VOLKER DEPKAT (2015): Biographieforschung im Kontext transnationaler und globaler Geschichtsschreibung, in: BIOS – Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen (28, 1-2), S. 3-18.

          BERENIKA SZYMANSKI-DÜLL (2015): Theater und Transmigration. Die Schauspielerin Helena Modrzejewska (1840-1909) zwischen USA und Polen, in: BIOS – Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen (28, 1-2), S. 66-79.


        • (Lese-)Kolloquium am Dienstag 10.11.2020 (18 Uhr c.t.)

          • Lektüre:
            BRUNO LATOUR (2015): Der Blutkreisauf der Wissenschaft. Joliots wissenschaftliche Intelligenz als Beispiel, in: Ders.: Die Hoffnung der Pandora. Untersuchungen zur Wirklichkeit der Wissenschaft, Frankfurt am Main, S. 96-136.


          • Kolloquium am Dienstag 03.11.2020 (18 Uhr c.t.)

            • Anke Hilbrenner (Göttingen): Was bedeutet „Jüdisch“? Konzepte von Zugehörigkeit(en) im Alltag jüdischer Menschen in Osteuropa in der Zwischenkriegszeit


            • Publikation: 15 Jahre Europäisches Netzwerk Erinnerung und Solidarität (LaG-Magazin vom 28. Oktober 2020)

              Anlässlich des fünfzehnjährigen Bestehens des Europäischen Netzwerks Erinnerung und Solidarität (European Network Remembrance and Solidarity, ENRS) ist in Zusammenarbeit mit dem LaG-Magazin eine Ausgabe über die Bildungsarbeit des Netzwerkes entstanden. Diese umfasst u.a. internationale Forschungs- und Bildungsprojekte, Ausstellungen, Publikationen und Workshops. In der vorliegenden Ausgabe stellt das ENRS ausgewählte Arbeiten seiner Bildungsarbeit vor.

              In ihrem darin enthaltenen Beitrag über die EU-Osterweiterung geht Anke Hilbrenner auf die daraus resultierenden erinnerungs- und geschichtspolitischen Kontroversen ein. Dabei stehen die westeuropäisch geprägte Erinnerung an den Holocaust und die osteuropäischen Erfahrungen mit dem Stalinismus und dem Verlust der nationalen Souveränität im Fokus.

              Lesen Sie die Ausgabe online unter: LaG-Magazin vom 28. Oktober 2020



              Ausschreibung: Transnationales Erinnern an Malyj Trostenez

              Malyj Trostenez

              Das Internationale Bildungs-und Begegnungswerk gGmbH in Dortmund sowie die Geschichtswerkstatt Minsk suchen im Rahmen des Projekts „Jugend erinnert” der Stiftung „Erinnerung Verantwortung Zukunft“ junge Menschen von 18 bis 27 Jahren aus Belarus, Deutschland und Österreich, die sich zwischen Januar 2021 und März 2022 aktiv an der Gestaltung einer transnationalen Erinnerungskultur, anhand des Beispiels von Malyj Trostenez in Belarus, - einem in Westeuropa kaum bekannten Massenvernichtungsort - beteiligen möchten. In diesem Projekt trefft ihr auf Gleichgesinnte aus Belarus, Deutschland und Österreich und diskutiert über die Schicksale der Opfer und Deportierten, aber auch über die der Täter.

              Mehr Informationen: Ausschreibung


              Ausschreibung: Immanuel-Kant-Promotionsstipendium der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

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              Ausschreibung DE, Ausschreibung ENG und Flyer.


              Solidarität mit Belarus: Was wir tun können

              Die Philosophin Dr. Olga Shparaga (European College of Liberal Arts, Minsk) wendet sich im Namen der belarusischen Wissenschaftsgemeinde mit einem Aufruf zur Solidaritätsbekundung an alle ihre internationalen wissenschaftlichen Kolleg*innen. In dem Schreiben informiert Sie über diverse Möglichkeiten, die Protestbewegung in Belarus auch aus der Ferne aktiv zu unterstützen. Informieren Sie sich hier.


              Online-Veranstaltungsreihe: Revolution in Belarus. Geschichtsbilder und Symbolik

              Die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) veranstaltet eine Podiumsdiskussion im Rahmen der Veranstaltungsreihe Revolution in Belarus. Die Diskussion findet am 1. September 2020 um 18:00 Uhr auf der Online-Konferenzplattform Zoom statt. Mitglieder der im Januar 2020 gegründeten Belarusisch-Deutschen Geschichtskommission erörtern dabei u.a. die historische Bedeutung des Begriffs Belarus, Fragen der nationalen Identität sowie die Rolle des Landes in der polnisch-litauischen Union sowie im russischen Reich bzw. der Sowjetunion.

              Diskussion:
              Felix Ackermann, Deutsches Historisches Institut Warschau
              Thomas Bohn, Justus-Liebig-Universität Gießen
              Diana Siebert, Köln

              Moderation:
              Anke Hilbrenner, Georg-August-Universität Göttingen

              Zur Anmeldung hier. Für weitere Informationen siehe: DGO und Programm-Flyer.

              Eine Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie hier.



              Ausschreibung: DAAD Praktikantenprogramm "Russland in der Praxis" 2021

              Sind Sie auf der Suche nach einem Praktikum in Russland? Sind Sie Bachelor- oder Masterstudierender oder bereits Graduierte? Wenn ja, bewerben Sie sich vom 6. Oktober bis zum 18. November 2020.

              Laufzeit des Stipendiums 6 Monate: 01.04.-30.09.2021.

              Mehr Informationen über die Voraussetzungen, Leistungen, Termine und den Bewerbungsprozess finden Sie im PDF-Dokument der Ausschreibung in der rechten Spalte auf der Startseite unserer Homepage.


              Kolloquium am Dienstag 14.07. (18 Uhr c.t.)

              • Semesterabschluss


              • Projekt: Die kosmopolitische Stadt. Riga als globaler Hafen und internationale Handelsmetropole (1861-1939)

                Dünaquai Riga

                In ihrem Projekt "Die kosmopolitische Stadt. Riga als globaler Hafen und internationale Handelsmetropole (1861-1939)", gefördert durch die BKM, untersucht Dr. Katja Wezel die lettische Hauptstadt Riga als global port city. Mithilfe von Methoden der Digital Humanities, insbesondere der historischen GIS-Forschung, verfolgt sie das Ziel, die Stadt als Handelsmetropole zu verorten und ihre weitreichenden Handelsbeziehungen und wirtschaftlichen Verflechtungen zu analysieren.

                • Erste Ergebnisse finden Sie hier. Die Seite des Projekts wird in nächster Zeit kontinuierlich erweitert.



                • Ausschreibung: DAAD Go East 2021 Russland & Georgien

                  Die Professur für Neuere Geschichte Osteuropas vergibt für 2021 (Sommersemester und Wintersemester 2021/22) jeweils ein „Go East“-Stipendium für einen einsemestrigen Aufenthalt an der Higher School of Economics in St. Petersburg (HSE) als auch an der Ilia State University in Tbilisi (ISU). Das fünfmonatige Stipendium beinhaltet einen monatlichen Zuschuss zu den Aufenthaltskosten, eine Reisekostenpauschale sowie ggf. die Übernahme von Sprachkursgebühren. Die Ausschreibungen richten sich an BA- und MA-Studierende.

                  Vollständige Bewerbungen sind bis zum 12.07.2020 bei Dr. Kerstin Bischl (kerstin.bischl@uni-goettingen.de) einzureichen. Sie umfassen:

                  • Motivationsschreiben im Umfang von 1-2 DIN A4-Seiten
                  • Flex-Now-Auszug inkl. bereits erfolgter Anmeldungen zu zukünftigen Klausuren
                  • Sprachnachweis(e)
                  • Ggf. Kopie des Bachelorzeugnis inkl. Übersicht aller Einzelleistungen (nicht beglaubigt)



                  (Lese-)Kolloquium am Dienstag 30.06. (18 Uhr c.t.)

                  • Lektüre: Malte Rolf, Tim Buchen (Hrsg.) (2015): Eliten im Vielvölkerreich: Imperiale Biographien in Russland und Österreich-Ungarn (1850-1918).


                  • Kolloquium am Donnerstag 18.06. (12 Uhr c.t.)

                    • Diskussion laufender MA-Arbeiten:
                      Gregor Christiansmeyer: Reconciliation through youth exchange? Die erinnerungskulturelle Dimension der Arbeit des Deutsch-Polnischen Jugendwerks.
                      Philipp Mangels: Begegnungen und Transfers in der deutschen und tschechoslowakischen Punk-Subkultur.


                    • (Lese-)Kolloquium am Dienstag 16.06. (18 Uhr c.t.)

                      • Lektüre: Tara Zahra (2010): "Imagined Non-Communities: National Indifference as a Category of Analysis." In: Slavic Review 69 (Spr. 2010): S. 93–119).


                      • Ausschreibung: Ideenwettbewerb für Studierende 2020 »Zukunftsorientiert studieren!«

                        Webbanner_Ideenwettb_720x334px_20060

                        Was sollten Studieninhalte oder Studienangebote zukunftsorientiert beinhalten? Welche Ansätze sind nötig, um trotz physischer Distanz mögliche Barrieren im Studium abzubauen? Wie kann der Einsatz moderner Kommunikation in Studium und Lehre gelingen?

                        Die Universität lädt alle Studierende herzlich ein, Vorschläge zu positiven Entwicklungen und neuen Aktionen unter dem Motto »Zukunftsorientiert studieren!« einzubringen.
                        Zu gewinnen gibt es sowohl lohnenswerte Geld- als auch Sachpreise in Höhe von insgesamt 3.000 Euro.

                        Einsendeschluss für Ihre Vorschläge ist der 15. Juni 2020 (spätestens 23:59 Uhr).
                        Die Teilnahme erfolgt einfach per E-Mail an ideenwettbewerb@uni-goettingen.de.
                        Weitere Informationen finden Sie unter www.uni-goettingen.de/ideenwettbewerb.


                        (Lese-)Kolloquium am Dienstag 09.06. (18 Uhr c.t.)

                        • Lektüre: Dirk van Laak (2018): Alles im Fluss: Die Lebensadern unserer Gesellschaft – Geschichte und Zukunft der Infrastruktur.


                        • (Lese-)Kolloquium am Dienstag 02.06. (18 Uhr c.t.)

                          • Lektüre: Oliver Jens Schmitt (2016): Der Balkan im 20. Jahrhundert. Eine postimperiale Geschichte.


                          • Kolloquium am Mittowch 20.05. (18 Uhr c.t.)

                            • Vortrag: Kathryn David (Lichtenberg-Fellow): 'The Bolsheviks Are Not Closing the Churches': Religion and State Power in Newly Soviet Ukraine.


                            • (Lese-)Kolloquium am Dienstag 19.05. (18 Uhr c.t.)

                              • Lektüre: Rogers Brubaker (1996): Nationalism Reframed: Nationhood and the National Question in the New Europe.


                              • (Lese-)Kolloquium am Dienstag 05.05. (18 Uhr c.t.)

                                • Lektüre: Katharina Kreuder-Sonnen (2018): Wie man Mikroben auf Reisen schickt: Zirkulierendes bakteriologisches Wissen und die polnische Medizin 1885-1939.


                                • Konferenz: Nachwuchstagung Deutsche und Juden im östlichen Europa
                                  Aufgrund der aktuellen Situation wird die Nachwuchstagung zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben. Weitere Informationen folgen.


                                  Exkursion: Aufgrund der aktuellen Situation kann die Exkursion nach Usbekistan nicht wie geplant stattfinden und wird (vorbehaltlich der weiteren Entwicklungen) auf Oktober verschoben. Das anhängige Seminar findet dienstags, 10.-12.00 statt.


                                  VI Internationale Sommerschule „Die Topographie imperialer Macht: Der politische und kulturelle Raum St. Petersburgs“ 01.09.-22.09.2020

                                  • Aufgrund der aktuellen Situation kann die Sommerschule nicht wie geplant stattfinden und wird (vorbehaltlich der weiteren Entwicklungen) in das nächste Wintersemester verschoben.
                                    Kontakt: Pavel Vasilyev (Sankt Petersburg) pvasilev@hse.ru oder Phillip Schroeder (Göttingen) phillip.schroeder@uni-goettingen.de


                                  • Die Professur für Neuere Geschichte Osteuropas trauert um Prof. Dr. Dietmar Wulff

                                    Dietmar Wulff, der in der Nacht vom 12. auf den 13. Februar 2020 plötzlich und unerwartet verstarb, war als DAAD-Langzeitdozent an der Higher School of Economics in St. Petersburg nicht nur ein wichtiger Partner für die Hochschulkooperation unserer Universitäten, sondern wir verlieren mit ihm auch einen langjährigen Freund und Kollegen. Zudem war Dietmar Wulff wie kein Zweiter „Herz und Seele“ des deutsch-russischen Austauschs weit über die Geschichtswissenschaft hinaus.
                                    Als Dozent in Berlin, Voronesch, Bielefeld und St. Petersburg und als Organisator unzähliger Sommerschulen und Exkursionen hat Dietmar Wulff es verstanden, deutsche wie russische Studierende nicht nur für die Geschichte des jeweils anderen Landes zu interessieren, sondern sie auch in direkten Kontakt zu bringen. Dabei hat er – als wohl einziger deutscher Historiker, der russische Geschichte in Russland auf Russisch unterrichtete – Wissenschaftlichkeit mit gegenseitigem Verständnis zusammengedacht und stand Studierenden wie auch Kolleg_innen stets mit Rat und Tat, trockenem Humor sowie praktischer Gastlichkeit bei.
                                    Wir hoffen, die in Zusammenarbeit mit ihm entstandenen Kooperationsprojekte in seinem Sinne fortzuführen, und erinnern ihn in deren Mitte. Wir sind dankbar für die Kontakte und Freundschaften, die durch sein Wirken entstanden sind. Und wir sind in Gedanken bei seiner Frau, seinen Kindern und seinen weiteren Verwandten.
                                    Wulff


                                    Konferenz: Nachwuchstagung Deutsche und Juden im östlichen Europa
                                    Das Themendossier "Deutsche und Juden im östlichen Europa - Aspekte einer Verflechtung" lädt mit der Professur für Osteuropäische Geschichte der Universität Göttingen und dem Nordost-Institut Lüneburg vom 06.07.2020 bis zum 07.07.2020 nach Lüneburg ein. Weitere Informationen finden Sie hier.


                                    Kolloquium am Dienstag 04.02. (18 Uhr c.t.) Raum VG 1.103

                                    • Kirsten Bönker (Göttingen / Bielefeld): Hamburger Politik an der Neva: Die Städtepartnerschaft Hamburg - Leningrad im Kalten Krieg
                                    • Kooperation mit dem Kolloquium zur Neueren und Neuesten Geschichte und dem Forschungskolloquium zur Neueren Geschichte

                                      Im Anschluss: Filmvorstellung „Ungehaltene Reden“ in Anwesenheit der Regisseurin Sandra Eckardt, der Gleichstellungsbeauftragten Voctoria Hegner und der Mitwirkenden Anke Hilbrenner
                                      Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro der Philosophischen Fakultät


                                      Konferenz: V. International Research Conference: "Usable Pasts"
                                      Der Lehrstuhl für Geschichte der Higher School of Economics in St. Petersburg lädt in Kooperation mit der Student Research Society Bachelor und Master Studierende ein, bei der V. International Research Conference vom 10. – 11. April teilzunehmen. Weitere Informationen finden Sie hier.


                                      Exkursion: Als Teil der Lehrveranstaltung "Reiseberichte aus Usbekistan" planen das Seminar für Iranistik und die Professur für Neuere Geschichte Osteuropas eine gemeinsame Exkursion. Hierzu findet eine Informationsveranstaltung am 29.01.20 von 18:00 bis 19:30 im Raum KWZ 2.636 statt.

                                      Usbekistan Exkursion


                                      Konferenz: New Approaches in Central and East European History: The Digital and Spatial Turn
                                      Vom 7. bis 9. November findet die Tagung New Approaches in Central and East European History: The Digital and Spatial Turn in Lüneburg statt. Mehr zur Konferenz und zum Programm finden Sie hier.


                                      Neuerscheinung: Anke Hilbrenner, Charlotte Jahnz: Am 9. November. Innenansichten eines Jahrhunderts 1918, 1923, 1938, 1969, 1974, 1989, Köln 2019.

                                      9. November Buchcover


                                      Ausschreibung: International Council for Central and East European Studies
                                      Die Frist für Bewerbungen für Panels, Runde Tische und individuelle Vorträge für den ICCEES Weltkongress in Montreal läuft am 15. September aus. Hier finden Sie einige Links mit Informationen, wenn Sie sich anmelden möchten. Congress Hompage und Proposal Forms


                                      Ausschreibung: Deutschbaltische Studienstiftung
                                      Es gibt noch freie Seminarplätze, melden Sie sich bei Interesse gerne an:

                                      • Intensivkurs Baltikum: „Alles nur Vorurteile. Vom Umgang mit Unterschieden und Vielfalt“
                                        22.-29. September in Lauenburg und Lüneburg (Deutschland)
                                      • SPS Tartu: „Sanctus, Sängerfest und Schlager. Deutsch-Baltische Musikgeschichte“
                                        17.-20. Oktober in Tartu (Estland)
                                      • Weitere Informationen: Flyer, Programm, Anmeldung


                                        Kolloquium am Dienstag 09.07. (18 Uhr c.t.) Raum KWZ 0.063
                                      • Leon Robert Kroll (Göttingen): "Lettland im Zweiten Weltkrieg: Zwischen den Fronten" (Arbeitstitel)
                                      • (Vorstellung laufender BA-Arbeiten)


                                        Kolloquium am Dienstag 25.06. (18 Uhr c.t.) Raum KWZ 0.603
                                      • Abdurrahman Icyer (Göttingen): The Balkans on the eve of World War I: The Serbian-Turkish relations in the context of the foreign politics of Germany and the Russian Empire (1878-1911).
                                      • (Kooperation mit dem Seminar für Turkologie und Zentralasienkunde)


                                        Ausschreibung: DAAD-gefördertes Auslandssemester in St. Petersburg

                                        • Mehr Informationen: Go East Ausschreibung
                                        • (Bewerbungsschluss: 07.07.2019)


                                          Öffentliche Vorträge: Georgiens Geschichte und seine museale Gegenwart

                                          Georgientag


                                          Kolloquium am Dienstag 18.06. (18 Uhr c.t.) Raum KWZ 0.609
                                        • Selcuk Esenbel (Istanbul): Japan and China on the Silk Road, a Global History of Politics and Culture in Eurasia.
                                        • (Kooperation mit dem Centre for Modern East Asian Studies)


                                          Kolloquium am Dienstag 11.06. (18 Uhr c.t.) Raum KWZ 0.603
                                        • Sabrina Lausen (Paderborn): Flying the Golem? Der Wandel im Mensch-Maschine-Verhältnis in der internationalen zivilen Luftfahrt.
                                        • (Kooperation mit dem Forschungskolleg „Wissen | Ausstellen“)


                                          Kolloquium am Dienstag 04.05. (18 Uhr c.t.) Raum KWZ 0.603
                                        • Olena Palko (London): Poles of the World Unite’: Polish-Soviet rivalry and the question of national minorities in Soviet Ukraine?


                                        • Kolloquium am Dienstag 28.05. (18 Uhr c.t.) Raum KWZ 0.603
                                        • Martin Wagner (Berlin): Interregnum oder Epochensignum? Kollektive Führung als Antwort auf Stalin und Mao.


                                        • Kolloquium am Dienstag 21.5. (18 Uhr c.t.) Raum KWZ 0.603
                                        • Elke Hartmann (Hamburg): Der verhinderte Russe. Ismail Gasprinski und seine Reformideen.
                                        • (Kooperation mit dem Seminar für Turkologie und Zentralasienkunde)


                                          Kolloquium am Dienstag 14.5. (18 Uhr s.t.) Raum KWZ 0.603
                                        • Ulrike Huhn (Bremen): Zwischen Akademie und Dissidenz. Jüdische Studien in der späten Sowjetunion.


                                        • Kolloquium am Dienstag 07.05. (18:00 c.t.) Raum KWZ 2.738
                                        • Katja Wezel (Göttingen): Die multinationale Stadt. Riga als russischer Hafen und internationale Handelsmetropole (1881-1914) – eine Untersuchung unter Einbeziehung historischer GIS-Methoden.


                                        • Kolloquium am Dienstag 23.04. (17:30 s.t.) Raum KWZ 2.636:
                                        • Leonie Zenk (Göttingen): Vom Führereid zum Antifaschismus - Generalfeldmarschall Friedrich Paulus in sowjetischer Kriegsgefangenschaft 1943-1953.
                                        • Maria Kireenko (Göttingen): Kollektives Vergessen? Der Holocaust in der jüdisch-sowjetischen Erinnerung nach 1967.
                                        • Corinna Gnatzy (Göttingen): Geschichtsbilder. Der Umgang mit dem Massaker von Wolhynien im heutigen Polen.


                                        • Ausschreibung: Praktikum in Russland - „Russland in der Praxis“
                                          Mehr Informationen zum Programm finden Sie hier. Mögliche Praktikumsstellen finden Sie hier.


                                          Ausschreibung: DAAD-Sommerschule
                                          Lust auf Reisen, Sprachen und neue Erfahrungen? Auch in diesem Jahr fördert der DAAD Sommerschulen in verschiedenen Ländern Mittel-, Südost- und Osteuropas sowie des Südkaukasus und Zentralasiens. Mehr dazu finden Sie hier.


                                          Studientag: "Alltag im deutsch-französischen Grenzraum in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts — Transnationale Perspektiven"
                                          Am 14./15. März fand der Studientag "Alltag im deutsch-französischen Grenzraum in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts — Transnationale Perspektiven" in Straßburg statt. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

                                          Staßburg neu neu


                                          Studientag: "Alltag im deutsch-französischen Grenzraum in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts — Transnationale Perspektiven"
                                        • Am 14./15. März an der Universität Straßburg.

                                        • Straßburg


                                          Ausschreibung: International Summer School
                                          "The Topography of Imperial Power: The Political and Cultural Space of Saint Petersburg" vom 3. bis zum 24. September 2019 an der Higher School of Economics Sankt Petersburg. Weitere Informationen finden Sie hier


                                          Kolloquium am Dienstag 29.01. (18 Uhr c.t.); Raum: ZHG 001:
                                        • Julika Badstieber (Bochum): „Verschiedene Standorte, verschiedene Kriege?” - Erfahrungen deutscher Wehrmachtseelsorger im Zweiten Weltkrieg
                                        • (Kooperation mit dem Forschungskolloquium zur Neueren und Neuesten Geschichte und dem Forschungskolloquium zur Neueren Geschichte)


                                          Öffentlicher Vortrag: "Travelling Objects. Die Migration der Dinge"
                                          Veranstaltung vom Zentrum für Theorie und Methoden der Kulturwissenschaften am Dienstag 22.01. (18 Uhr c.t.) im Raum ZHG 010
                                        • Referenten: Prof. Dr. Anke Hilbrenner; Dr. Christian Vogel; Prof. Dr. Margarete Vöhringer; Prof. Dr. Stefan Haas


                                        • Kolloquium am Donnerstag 17.01. (18 Uhr c.t.); Raum: VG 3.103:
                                        • Aleksandr Semyonov (St.Petersburg): Icarian Flights in Historical Approaches to Empire
                                        • Andrey Golovnov (St. Petersburg): Visualizing Ethnicity: 18th-century science and museum projections
                                        • (Auftaktveranstaltung zum gemeinsamen Studientag am 18.01. mit der Higher School of Economics St. Petersburg)

                                          Aleksandr Semyonov


                                          Ausstellung: Die Leningrader Blockade 1941 – 1944
                                        • im Foyer der Zentralbibliothek der SUB Göttingen vom 8. Januar bis zum 12. Februar 2019.
                                        • Am 28. Januar 2019 findet eine Gedenkveranstaltung anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung Leningrads statt.

                                          Plakat Leningrad 41-44


                                          Buchvorstellung / Geschichte im KWZ am 11.12. (18.30 Uhr); Raum: KWZ 0.602
                                        • Gregor Feindt (Mainz) / Anke Hilbrenner (Göttingen) / Dittmar Dahlmann (Bonn): Sport under Unexpected Circumstances: Violence, Discipline, and Leisure in Penal and Internment Camps. Buchvorstellung mit anschließendem Empfang

                                        • Geschichte im KWZ


                                          Ausstellung: Forum Wissen
                                          Veranstaltung der interdisziplinären Ausstellungsreihe "Forum Wissen" am 17.12. (14-16 Uhr) im großen Seminarraum des SUB-ZG

                                          Forum Wissen


                                          Neuigkeit: Auszeichnung für Dr. Viktoria Gulya
                                          Vom 19. bis zum 24. November 2018 fand im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur bei der Russischen Botschaft in Berlin traditionsgemäß die internationale Woche der Russischen Sprache statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde Dr. Viktoria Gulya für die langjährige erfolgreiche Vermittlung der Russischen Sprache und Kultur vom Botschaftsrat und Direktor des Russischen Hauses Pavel Izvolski ausgezeichnet. Dr. Viktoria Gulya ist seit 1978 Lehrbeauftragte am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte und lehrt damit im 80. Semester an der Universität Göttingen.

                                          Ehrung Gulya


                                          Studientag: 1. GöBiMü-Studientag in München
                                        • Am 16.-17.11. nahmen Teile der Professur am 1. GöBiMü-Studientag in München teil. Hier geht es zum Programm.


                                        • Neuerscheinung: "Sport under Unexpected Circumstances. Violence, Discipline, and Leisure in Penal and Internment Camps"
                                        • Gregor Feindt / Anke Hilbrenner / Dittmar Dahlmann: Sport under Unexpected Circumstances. Violence, Discipline, and Leisure in Penal and Internment Camps, Göttingen 2018.

                                        • Sport under UC