Projekte am Arbeitsbereich

Das Projekt fragt nach dem Wandel von Schule und Unterricht in einer digitalisierten Welt. Für einen Zeitraum von zwei Jahren werden alltägliche Praktiken des (digitalen) Mediengebrauchs in einer Schule beobachtet. Fokussiert werden neben den unterrichtlichen Praktiken auch die Praktiken der Unterrichtsvor- und -nachbereitung von Lehrkräften und Schüler*innen in der häuslichen Umgebung sowie die freizeit- und peerbezogenen Medienpraktiken inner- und außerhalb der Schule.

Dr. Annekatrin Bock, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Göttingen
Dr. Nadine Wagener-Böck, Georg-Eckert-Institut – Leibniz Institut für internationale Schulbuchforschung, Braunschweig

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In Zusammenarbeit mit der Kommission Schulforschung und Didaktik der DGfE wurde im September 2019 an der Universität Göttingen die Tagung „Unterrichtsmedien im digitalen Wandel“ ausgerichtet.
Der Handlungsbereich C (Diversität gerecht werden) forscht in enger Zusammenarbeit von Erziehungswissenschaft, Fachdidaktiken, Mehrsprachigkeits- und Diversitätsforschung zur Herstellung von Differenz im Fachunterricht. In fünf Promotionsprojekten werden vorhandene und neu erhobene Daten zu Differenzkonstruktionen im Unterricht unterschiedlicher Fächer analysiert. Ausgehend von den Ergebnissen der Promotionen werden Lehrkonzepte für die Lehrer*innenbildung konzipiert, in denen die Frage der differenzsensiblen Unterrichtsgestaltung zum Gegenstand wird.

Svenja Strauß

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Literatur

Herzmann, Petra/Rabenstein, Kerstin: Von Intersektionalität zu Differenz in der Schulforschung. Erziehungswissenschaftliche Fokussierungen. In: Biele Mefebue, Astrid V./Bührmann, Andrea D./Grenz, Sabine (Hrsg.): Handbuch Intersektionalität. Wiesbaden: Springer VS (i.E.).

Moldenhauer, Anna/Rabenstein, Kerstin/Kunze, Katharina/Fabel-Lamla, Melanie: Kasuistik und Lehrer*innenbildung angesichts inklusiver Schul- und Unterrichtsentwicklung. Verhältnisbestimmungen, Modellierungen und Empirie der Praxis kasuistischer Lehre. In: Fabel-Lamla, Melanie/Kunze, Katharina/Moldenhauer, Anna/Rabenstein, Kerstin (Hrsg.): Kasuistik – Lehrer_innenbildung – Inklusion. Empirische und theoretische Verhältnisbestimmungen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt (i.E.).

Rabenstein, Kerstin/Steinwand, Julia: Reflexionsfiguren sinnverstehender Unterrichtsbeobachtung in kasuistischer Lehre. Eine Verhältnisbestimmung kontingenzgewärtiger Ansätze. In: Fabel-Lamla, Melanie/Kunze, Katharina/Moldenhauer, Anna/Rabenstein, Kerstin (Hrsg.): Kasuistik – Lehrer_innenbildung – Inklusion. Empirische und theoretische Verhältnisbestimmungen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt (i. E.).

Rabenstein, Kerstin (2020): Pädagogische Bezüge auf Differenz und der Gebrauch von Kategorisierungen. Erträge qualitativer Forschung zur Reflexion inklusiver Fachunterrichtsentwicklung. In: Grümme, Bernhard/Schlag, Thomas/Ricken, Norbert (Hrsg.): Heterogenität. Eine Herausforderung für Religionspädagogik und Erziehungswissenschaft. Stuttgart: Kohlhammer.

Im Projekt entstandene Masterarbeiten

Blenke, Nadine (2017): Gendersensibler Mathematikunterricht. Eine qualitative Studie anhand von Interviews mit Lehrkräften (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Fischer, Angela (2016): Das pädagogische Tandem. Chancen und Herausforderungen des differenzierenden Unterrichts. Eine qualitative Erhebung aus Sicht empirischer Erziehungswissenschaft (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Frechen, Moritz (2017): Diskursanalysen zu "Normalität", "Behinderung" und "Inklusion" im Kontext von Bildung. Eine explorative Studie von Zeitungsartikeln (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Höhn, Luise (2017): Wie wird das Konzept der Inklusion am Gymnasium umgesetzt? Eine empirische Studie an einem Gymnasium in Niedersachsen (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Janas, Christopher (2019): Von der Aufgabenstellung bis zum Verständnis. Herausforderungen der Aufgabenbearbeitung im Unterricht (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Kaven, Torge (2018): Die Bedeutung des Faches Sport im Auftrag der Integration von Schutzsuchenden (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Krispin, Nadine (2016): Inklusive/Integrative Schule – ja oder nein. Erfahrungen von Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf. Eine qualitative Interviewstudie (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Köppelmann, Fabian-Pascal (2017): Multiprofessionelle Kooperation zwischen Regelschul-und Förderschullehrkraft. Eine qualitative Interviewstudie durchgeführt an einer Hauptschule (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Lüdecke, Carina (2017): Methodenkurs Textquellenarbeit. Ein kompetenzorientierter Vorschlag für den sprachsensiblen Geschichtsunterricht (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Rademacher, Silke (2017): Orientierung von LehrerInnen für den gymnasialen Unterricht zu Inklusion. Eine qualitative Studie (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Siemon, Maria (2018): Möglichkeit von Inklusion am Gymnasium aus der Sicht von Gymnasiallehramtsstudierenden. Eine explorative Studie (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Wallmeier, Gunnar (2017): Die Rollen(un)klarheit im inklusiven Unterricht. Eine rekonstruktive Studie zu der Rolle von Integrationshelfern (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

In diesem Projekt wird Sportunterricht in Bezug auf die Differenzkazegorie „Leistung“ untersucht. Dabei wird in den Blick genommen, wie im Sportunterricht Leistung bzw. Leisungsfähigkeit unter Bezugnahme auf Körper bzw. Körperlichkeit der Schüler*innen hergestellt und legitimiert wird. Geplant ist, diese Frage empirisch durch teilnehmende Unterrichtsbeobachtung und ergänzende Interviews zu bearbeiten.

Samira Mummelthey

Literatur

Rabenstein, Kerstin: Leistung (be-)werten. In: Budde, Jürgen/Eckermann, Torsten (Hrsg.): Pädagogische Praktiken. Bad Heilbrunn: Klinkhardt (i.E.).

‚Inklusion‘ in der Lehrer*innenbildung wird in diesem Projekt als Querschnittsaufgabe verstanden. Die Umsetzung unseres in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen entwickelten Lehransatzes (Tervooren et al., 2018; Rabenstein et al., 2017) erfolgte, indem in bestehenden Lehrveranstaltungen die bisherigen Themen hinsichtlich des Themas ‚Inklusion‘ re-organisiert wurden. Konkret bedeutete dies, die Studierenden für die Wahrnehmung und temporal-situative Bedeutsamkeit – also auch dem potentiellen Vergessen – von unterschiedlichen Differenzen zu sensibilieren und sich mit der besonderen Stellung der Kategorie ‚dis/ability‘ im deutschen Bildungssystem auseinanderzusetzen.

Marian Laubner

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Literatur

Laubner, Marian: Das Gymnasium in Inklusionsdiskursen. Eine diskursanalytische Skizze zu Normalitätskonstruktionen Studierender des gymnasialen Lehramts. In: Horn, Klaus-Peter/ Rabenstein, Kerstin/Stubbe, Tobias (Hrsg.): Inklusion und Gymnasium. Befunde aus qualitativen und quantitativen Vorstudien zur Einstellung von Studierenden und Lehrkräften zum Thema Inklusion am Gymnasium. Göttingen: Universitätsverlag (i.E.).

Gottuck, Susanne/Laubner, Marian/Rabenstein, Kerstin/Tervooren, Anja (i.V.): Jenseits von Zustimmung und Widerspruch. Positionierungsbewegungen von Lehramtsstudierenden zu Inklusion aus diskursanalytischer Perspektive. In: ZISU – Zeitschrift für interpretative Schul- und Unterrichtsforschung (i.V.).

Abeney, Adwoa/ Laubner, Marian/ Meyer, Anna-Lena/ Masuch, Susanne/Rabenstein, Kerstin (2020): Diversität lehren. Ein Skript zur Analyse und Befremdung von Normalität und zur Erkundung von Barrieren.

Rabenstein, Kerstin/Laubner, Marian/Schäffer, Mark (2020): Diskursive Praktiken des Differenzierens und Normalisierens. Eine Heuristik für eine diskursanalytische Ethnographie. In: Leontiy, Halyna/Schulz, Miklas (Hrsg.): Ethnographie und Diversität. Wissensproduktion an den Grenzen und die Grenzen der Wissensproduktion. Wiesbaden: VS Springer. S. 187–208.

Rabenstein, Kerstin (2019): Inklusion und Differenz – zum Gebrauch sozialwissenschaftlicher Begriffe der qualitativen Unterrichtsforschung zu Unterricht im Anspruch von Inklusion. In: Stechow, Elisabeth von/Hackstein, Philipp/Müller, Kirsten/Esefeld, Marie/Klocke, Barbara (Hrsg): Inklusion im Spannungsfeld von Normalität und Diversität. Band I: Grundfragen der Bildung und Erziehung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. S. 21–30.

Tervooren, Anja/Rabenstein, Kerstin/Gottuck, Susanne/Laubner, Marian (2018): Differenz- und Normalitätskonstruktionen reflektieren. Perspektiven für eine Lehrer*innenbildung für Schule und Unterricht im Anspruch von Inklusion. In: BMBF (Hrsg.): Perspektiven für eine gelingende Inklusion. Beiträge der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ für Forschung und Praxis. Berlin: BMBF. S. 11–21.

Rabenstein, Kerstin/Bührmann, Andrea/Laubner, Marian/Biele-Mefebue, Astrid (2017): Lehrer*innenbildung, Diversitätsforschung und Diversitätsmanagement. In: journal für lehrerinnen- und lehrerbildung. Heft 2/2017.
S. 7–13.


In dem Projekt „Inklusion in der Sekundarstufe I. Diskurstheoretische Studien zu Schulwahl und Schulentwicklung“ interessieren wir uns für die Entwicklungen der inklusiven Schule im Sekundarbereich. Wir fragen danach, wie welche Schulen für wen als richtigen Beschulungsort entworfen werden bzw. wie welche Schüler*innen als passend für welche Schule konstruiert werden, wie dies legitimiert wird und wie sich wer als autorisierte*r Entscheider*in bezüglich dieser Fragen positionieren kann. Diesen Fragen gehen wir aus diskursanalytischer Perspektive auf Grundlage von Interviews (mit Eltern, Lehrkräften und Schulleitungen) sowie schulpädagogischen Veröffentlichungen nach.

Mark Schäffer
Jennifer M. Gerlach

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Literatur

Rabenstein, Kerstin/Gnauck, Ina/Schäffer, Mark (2019): Zur Re-Stabilisierung von Grenzziehungen. Eine diskursanalytische Perspektive auf Schulentwicklung im Anspruch von Inklusion in der Sekundarstufe I. In: Zeitschrift für interpretative Schul- und Unterrichtsforschung. Empirische Beiträge aus Erziehungswissenschaft und Fachdidaktik. Themenschwerpunkt: Praxis der Lehrer*innenbildung: Ansätze – Erträge – Perspektiven. Heft 8/2019. Barbara Budrich. S. 138–150.

Schäffer, Mark/Rabenstein, Kerstin (2018): Reformvorstellungen zu inklusivem Unterricht in transnationaler Perspektive: Zur Bedeutung der Lerngruppe in ‚Individualisierung’, ‚Personalización’ und ‚Pedagogisk Differentiering’. In: Bildung und Erziehung. 71 (4). S. 465–480.

Rabenstein, Kerstin/Gerlach, Jennifer M. (2016): Sich entscheiden als praktisches Tun. Methodologische Überlegungen einer praxeologischen Erforschung der Elternwahl zur inklusiven Schule. In: Zeitschrift für Qualitative Forschung. Heft 1-2/2016. S. 205–220.

Im Projekt entstandene Masterarbeiten

Deininger, Stefanie (2017): „Die sind halt anders" – eine empirische Interviewstudie zur Einstellungsgenese von Lehrkräften unterschiedlicher Schulformen bezüglich Inklusion (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Gnauck, Ina (2018): „Wir haben eigentlich ein ganz normales Kind." Die Konstruktion von Normalität und Abweichung in Diskursen von Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Hack, Elena (2017): Inklusion am Gymnasium als Herausforderung – eine qualitativ vergleichende Analyse der Sichtweise von Funktionsträgern (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Hinkel, Angela (2016): Entscheidungsprozesse von Eltern mit Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf als Abwägen für oder gegen die inklusive Schule (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Hübner, Anne-Christine (2020): Inklusion an konfessionellen weiterführenden Schulen. Eine empirische Analyse von Schulleitungsperspektiven. Saarbrücken: AV Akademikerverlag.

Khan, Anisha Hafiz (2018): „auch die normalen also die nicht inklusiv kinder haben ja ihre probleme". Normalitätskonstruktionen im Diskurs zur inklusiven Regelschule aus Sicht von Lehrkräften (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Lübben, Annabel (2017): Organisationsstrukturen und Erfahrungen in der Beratung für die inklusive Schule. Eine explorativ-qualitative Interviewstudie mit schulischen Akteur*innen und Eltern (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Rauer, Elisa (2017): Normalitätskonstruktionen in Diskursen von Lehrkräften – eine explorative Studie (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Wandel, Lara (2018): Berufliche Selbstverständnisse von Regelschullehrkräften im Kontext von Inklusion in der Schule – Eine explorative Studie (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Witschas, Anne (2017): Einstellungen von Lehramtsstudierenden der Fachrichtung Werte und Normen zu Inklusion – eine qualitative explorative Analyse (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Das ethnografisch angelegte Forschungsprojekt untersucht Praktiken des Bewertens in adressierungsanalytischer Perspektive. In Anlehnung an Foucault werden Bewertungen als pädagogische Praktik der Führung zur Selbstführung verstanden, die sich in ihrer Vielzahl zu einem spezifischen Bewertungsregime verdichten. Neben der Analyse der Normen-, Wissens- und Machtdimension, liegt das Hauptaugenmerk der Untersuchung auf der Frage, wie Schüler*innen in und durch Bewertungspraktiken zu sich in ein Verhältnis gesetzt werden und wie sie sich selbst wiederum dazu in ein Verhältnis setzen.

Svenja Strauß

Literatur

Rabenstein, Kerstin/Strauß, Svenja (2018): Leistungsbewertung als pädagogische Praktik. Zur sozialen Konstruktion von Leistung in Schülerselbsteinschätzungen in Lernentwicklungsgesprächen. In: Reh, Sabine/Ricken, Norbert (Hrsg.): Leistung – Zur Entstehung und Transformation eines pädagogischen Paradigmas. Wiesbaden: Springer VS. S. 323–340.

Rabenstein, Kerstin/Strauß, Svenja (2017): Zur Relationierung von Theorie und Empirie in der ethnographischen Forschungspraxis. Das Beispiel der Auswertung verschiedener Datensorten. In: Heinrich, Martin/Kölzer, Carolin/Streblow, Lilian (Hrsg.): Forschungspraxen der Bildungsforschung. Zugänge und Methoden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Münster/New York: Waxmann. S. 101–118.



Die qualitative Methodenberatung unterstützt Studierende bei der Planung und Durchführung eigener empirischer Arbeiten. In individuellen Gesprächen werden Studierende bei der Präzisierung der Fragestellung, der Entwicklung eines Untersuchungsdesigns, der Durchführung von Datenerhebungen und der Auswertung sowie bei der Ergebnisdarstellung beraten. Das Projekt unterstützt außerdem die Vernetzung fachdidaktischer und erziehungswissenschaftlicher Zugänge qualitativer Forschung in der Lehre und fördert in Zusammenarbeit mit der Methodenschule der ZEWIL die methodologische Ausbildung der an der Georg-August-Universität forschenden Kolleg*innen, Promovend*innen und Student*innen.

Dr. Tilman Drope

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Literatur

Drope, Tilman/Merl, Thorsten/Rabenstein, Kerstin: Über Normativität ins Gespräch kommen. Ein Modell zur Verhältnisbestimmung von Gegenstandskonstruktionen in der rekonstruktiven Inklusionsforschung. In: Fritzsche, Bettina/Köpfer, Andreas/Wagner-Willi, Monika/Böhmer, Anselm/ Nitschmann, Hannah/Rott-Fournier, Charlotte/Weitkämper, Florian (Hrsg.): Inklusionsforschung im Spannungsfeld zwischen Normativität und Empirie – Abgrenzungen und Brückenschläge. Tagungsband zur Jahrestagung der AG Inklusionsforschung der DGfE. Opladen & Toronto: Verlag Barbara Budrich (i.E.).

Drope, Tilman/Rabenstein, Kerstin (2019): Relationieren: Zum Umgang mit der Pluralität von Forschungszugängen in der Lehre. In: journal für lehrerinnenbildung. Heft 19(4). S. 16–25.


Im Rahmen des Projektes werden sieben digitale Lehr-Lern-Bausteine für Forschendes Lernen entwickelt, erprobt, evaluiert und optimiert. Die Bausteine zielen auf eine Vernetzung von fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Studienanteilen im 2-Fächer-Bachelor Profil Lehramt und Master of Education ab. Für die digitalen Lehr-Lern-Bausteine werden zentrale, im Studium wiederkehrende Modelle, Forschungsansätze und -methoden identifiziert und ausgewählt, sowie als Wiederholungs- und Vertiefungsangebot für Studierende aufbereitet.

Charlotte Wolff
Maria Krieg
SHK: Leonie Jonas

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Vom SoSe 2016 bis SoSe 2020 stellte das Modul Inklusiver Kompass einen Qualifikationsbaustein in der gymnasialen Lehramtsausbildung dar, der sowohl als Zusatzqualifikation als auch im Wahlpflichtbereich im Bachelor anwählbar war. In dem Modul setzten sich die Studierenden sowohl auf theoretischer als auch praxisorientierter Ebene mit dem Thema der inklusiven Schul- und Unterrichtentwicklung auseinander. Das Modul bestand aus vier Blockseminaren zu den Themen ‚Unterricht mit heterogenen Lerngruppen‘, ‚Theorien von Ungleichheit und Diskriminierung‘, einem Diversity Training und einer forschungsorientierten Vorbereitung auf die sich anschließende 4-wöchige Praxisphase an einer inklusionsorientierten Schule und schloss mit einem Zertifikat ab.

Anna-Lena Meyer
Marian Laubner

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Literatur

Drope, Tilman/Laubner, Marian/Petersen, Ilka/Rabenstein, Kerstin: ‚Nicht-/Machbarkeit von Inklusion‘ im Fokus. Eine explorative Interviewstudie zu studentischen Perspektiven auf einen Unterricht im Anspruch von Inklusion im Schulpraktikum. In: Fabel-Lamla, Melanie/Kunze, Katharina/Moldenhauer, Anna/Rabenstein, Kerstin (Hrsg.): Kasuistik – Lehrer_innenbildung – Inklusion. Empirische und theoretische Verhältnisbestimmungen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt (i.E.).

Im Projekt entstandene Masterarbeit

Reinke, Ann-Kristin (2017): Beobachtungen in inklusiven Praktika und deren Bedeutung für Studierende des gymnasialen Lehramts. Eine qualitative Interviewstudie zum ‚Inklusiven Kompass' (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Das Projekt „Reflexionskompetenz und Videographie" bietet als digitales Repositorium authentische Materialien, insbesondere Unterrichtsvideographien, für das Forschende Lernen in der Lehrerbildung. Es verbindet als infrastrukturelle Plattform für forschendes Lernen die drei Handlungsbereiche im Schlözer Programm Lehrer*innenbildung und soll begleitend um weitere authentische Materialien für forschendes Lernen im Kontext von Inklusion erweitert werden. Ziel des Repositoriums ist es, durch eine leichte Zugänglichkeit und Nutzbarkeit des Datenangebots für Unterrichtsreflexion und –forschung Reflexion von Unterricht und seine Erforschung sowie die Vernetzung zwischen bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Lehrangeboten über eine digitale Plattform zu unterstützen. In Zusammenarbeit mit dem Projekt Methodenberatung (qualitativ) werden Studierende und Lehrende bei der Analyse und Auswahl der Daten beraten.

Michaela Nietert
Delia Hülsmann

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Literatur

Bräuer, Christoph/Kunze, Katharina/Rabenstein, Kerstin (2018): Positionierungen im Sprechen über Unterricht. Die Bearbeitung von Geltungsfragen unter Studierenden in fallbasierten Settings universitärer Lehrer*innenbildung. In: Leonhard, Tobias/Kosinár, Julia/ Reintjes, Christian (Hrsg.): Institutionelle Praktiken und Orientierungen in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung. Potentiale und Grenzen der Professionalisierung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. S. 139–154.

Im Projekt entstandene Masterarbeiten

Buck, Susanne (2019): Die Tafel als Akteur in Praktiken -Eine praxistheoretische Videoanalyse zur Herstellung unterrichtlicher Ordnung (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Czajor, Alina (2019): Tischgruppen als soziale Räume: Ein praxistheoretischer Blick auf Unterricht (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Goebel, Katrin (2017): Die Aufrechterhaltung sozialer Ordnung im Klassenzimmer. Eine qualitativ-videobasierte Untersuchung (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Haupt, Christina (2019): Entstehung verschiedener Varianten der Ergebnissicherung. Normative Ansprüche und der Umgang mit ihnen im Schulalltag (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Jackob, Sarah (2019): Anerkennungsverhältnisse in informalisierenden Situationen im Unterricht. Eine qualitativ-videobasierte Untersuchung (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Janas, Christopher (2019): Von der Aufgabenstellung bis zum Verständnis. Herausforderungen der Aufgabenbearbeitung im Unterricht (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Lessmann, Maria (2019): Soziale Ordnungsbildung im Übergang zum Unterricht – eine videobasierte qualitative Studie (unveröffentlicht). Göttingen: Universität Göttingen.

Das Projekt diente dem Ziel der Konzeption digitaler Lernbausteine (ILIAS), um wichtige Forschungsbefunde zu Bildungssystemen unterschiedlicher Länder in Seminaren der Lehrer*innenbildung nachhaltig zu implementieren. Die Inhalte der Bausteine speisen sich aus Vortragsaufnahmen sowie Interviews internationaler Wissenschaftler*innen, die im Rahmen des Seminars Internationale Bildungssysteme (Seminarleitung Mark Schäffer) als Gäste am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Göttingen lehrten. Thematisch umfassen die Lernbausteine zentrale Forschungsbefunde zu Bildungssystemen unterschiedlicher Länder in Hinblick auf soziale Ungleichheit (u.a. Inklusion), Bildungsreformen (u.a. Einführung standardisierter Testverfahren) sowie Aspekte methodischer Fragen zur Erforschung von Bildungssystemen in transnationaler Perspektive.

Svenja Strauß
Mark Schäffer

Literatur

Bräuer, Christoph/Rabenstein, Kerstin/Strauß, Svenja (2016): Wie findet Literaturunterricht mit textproduktiven Verfahren seine Form? Eine explorative Studie am Beispiel von Herrndorfs „Tschick“. In: Zeitschrift für interpretative Schul- und Unterrichtsforschung. Heft 5/2016, S. 111–131.

Julia Steinwand

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Literatur

Rabenstein, Kerstin/Idel, Till-Sebastian/Reh, Sabine/Ricken, Norbert (2018): Funktion und Bedeutung von Schulklassen im individualisierten Unterricht. Beobachtungen zu Selbst-Anderen-Verhältnissen aus ethnographischen Fallstudien. In: Zeitschrift für Pädagogik. Heft 2/2018, S. 179–197.

Idel, Till-Sebastian/Rabenstein, Kerstin/Ricken, Norbert (2017): Zur Heterogenität als Konstruktion. Empirische und theoretische Befunde einer ethnographischen Beobachtung von Ungleichheitsordnungen im Unterricht. In: Diehm, Isabell/Kuhn, Melanie/Machold, Claudia (Hrsg.): Differenz – Ungleichheit – Erziehungswissenschaft. Verhältnisbestimmungen im (Inter-)Disziplinären. Wiesbaden: Springer VS, S. 139–156.

Rabenstein, Kerstin/Idel, Till-Sebastian/Ricken, Norbert (2015): Zur Verschiebung von Leistung im individualisierten Unterricht. Empirische und theoretische Befunde. In: Budde, Jürgen/Blasse, Nina/Bossen, Andrea/Rißler, Georg (Hrsg.): Heterogenitätsforschung. Empirische und theoretische Perspektiven. Weinheim und München: Beltz Juventa, S. 241–258.

Rabenstein, Kerstin/Reh, Sabine/Ricken, Norbert/Idel, Till-Sebastian (2013): Ethnographie pädagogischer Differenzordnungen. Methodologische Probleme einer ethnographischen Erforschung der sozial selektiven Herstellung von Schulerfolg im Unterricht. In: Zeitschrift für Pädagogik. Heft 5/2013, S. 668–690.

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Publikationen zu dem Projekt finden Sie in der ausführlichen Publikationsliste von Prof. Dr. Kerstin Rabenstein.

Dr. Tilman Drope

Hier finden Sie das Veranstaltungsprogramm der letzten Tagung.
Dr. Tilman Drope

Hier finden Sie das Veranstaltungsprogramm.
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