Institut für Kulturanthropologie / Europäische Ethnologie

Institut für Kulturanthropologie / Europäische Ethnologie

Willkommen

Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, kurz: KAEE, (an anderen Universitäten auch als Volkskunde oder Empirische Kulturwissenschaft bezeichnet) ist eine kulturwissenschaftliche Disziplin, die in enger Nachbarschaft zu Geschichte, Sprach- und Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte, Ethnologie, Religionswissenschaft u.a. die Lebensformen der Bevölkerung im europäischen Bereich untersucht. mehr...


Neuigkeiten


CVA Projekt "BIlder machen" online
Die interaktive Dokumentation des CVA 2015-17 ist nun online verfügbar.

Die TeilnehmerInnen des CVA 2015-2017 realisierten ihre Filme im Rahmen des Projekts „Bilder machen“ . Die Studierenden videografierten jeweils Personen bzw. Personengruppen bei der Ausübung ihrer visuellen Praktiken. Das Forschungsziel bestand darin, sich für bestehende Normen, Vorbilder sowie das sensorische Instrumentarium, in das die bilderstellenden Praxen eingebettet sind, zu sensibilisieren. Um Kohärenzen, aber auch Disparitäten quer zu den verschiedenen Bildprozessen kenntlich machen zu können, fiel die Entscheidung, eine Vielzahl kurzer Videoclips zu erstellen. Diese wurden mit Hilfe der Software „Korsakow“ des Filmemachers und Künstlers Florian Thalhofer in einer interaktiven Online-Plattform zusammengeführt.



„Störung“ gewohnter Erwartungen
Interaktive Multimediapräsentation des CVA 2015-17

CVA_KorsakowShow_Lumiere_01Am Sonntag, 28.01.2018, präsentierte das CVA 2015-17 seine Studienprojektergebnisse im Kino Lumière einer interessierten Öffentlichkeit. Vor fast ausverkauften Reihen präsentierte die Projektgruppe eine Kurzfassung ihres Korsakow-Films „Bilder machen“. In zwei Kommentaren (Susanne Regener, Mediengeschichte, Schwerpunkt Visuelle Kultur der Universität Siegen sowie Kay Hoffmann, Studienleiter Wissenschaft am Haus des Dokumentarfilms in Stuttgart) aber auch in der für das Publikum geöffneten Podiumsdiskussion wurde das Format des Korsakow-Films als interaktive Dokumentation (i-doc) – die während des Events vom Publikum mithilfe von Laserpointern navigiert wurde – vor allem hinsichtlich aktueller Potentiale für ethnografische audio-visuelle Repräsentationen kritisch diskutiert – auch deswegen, weil es die Erwartungen einiger Besucher:innen unterminierte und den Rezeptionsraum „Kino“, wie Susanne Regener anmerkte, im Sinne einer „Störung“ dekonstruierte.




Interaktive Multimediapräsentation des CVA 2015-17
Sonntag, 28.01.2018, Kino Lumière, Geismar Landstr. 19, 37083 Göttingen, Beginn 12 Uhr, Einlass ab 11:30 Uhr

Das CVA 2015-2017 widmete sich dem Oberthema „Bildermacher_innen“. Die Studierenden videografierten zwölf Personen bzw. Personenengruppen bei der Ausübung ihrer visuellen Praktiken. mehr...




Neues Forschungsprojekt „RESPOND“
Universität Göttingen an EU-Projekt zum Thema Migration beteiligt – 470.000 Euro für drei Jahre


Ein europäisches Forscherteam mit Beteiligung der Universität Göttingen untersucht die Reaktionen der europäischen Staaten auf die sogenannte Flüchtlingskrise von 2015. Die Forschung erfolgt im Rahmen des EU-Projekts "RESPOND: Multilevel Governance of Mass Migration in Europe and Beyond“ und beschäftigt sich mit verschiedenen Steuerungsebenen von Grenzmanagement, Aufnahme- und Integrationsstrategien. Am Projekt sind 14 in- und außereuropäische Forschungseinrichtungen sowie zwei Menschenrechtsorganisationen beteiligt. Von der Universität Göttingen arbeiten Prof. Dr. Sabine Hess vom Institut für Kulturanthropologie/ Europäische Ethnologie und Prof. Dr. Alexander-Kenneth Nagel vom Institut für Soziologie mit. Die Europäische Kommission bewilligte das Projekt mit rund 3,3 Millionen Euro, von denen ab Dezember 2017 in den kommenden drei Jahren rund 470.000 Euro nach Göttingen fließen.
Orientiert an einer menschenrechtlichen Migrationspolitik erforscht das Projekt „RESPOND“, wie die Europäische Union und ihre Mitgliedsländer versuchen, die Bewegungen der Migration zu steuern und zu regulieren, und welche Auswirkungen dies auf Zivilgesellschaften und auf Fluchtmigrantinnen und -migranten hat. Erstmals werden dabei drei verschiedene Ebenen des gesellschaftlichen Handelns und Erlebens untersucht: Die Makro-Ebene der Politikformulierung und -gestaltung in europäischer und nationalstaatlicher Hinsicht, die Meso-Ebene, in der es um das Handeln von Nichtregierungsorganisationen und zivilgesellschaftlichen Akteuren auf lokaler Ebene geht, sowie die Mikroebene, die das Leben der Fluchtmigrantinnen und -migranten in den Blick nimmt.
„Dieses umfassende Verständnis kennzeichnet den grundlegenden Forschungsansatz, der charakterisiert ist von einem breiten Einbezug von politischen Akteuren bis hin zu zivilgesellschaftlichen Gruppen und MigrantInnenorganisationen“, erklärt Hess. Neben Interviews und teilnehmender Beobachtung sollen „Migration Governance Networks“ auf nationaler und lokaler Ebene die verschiedenen beteiligten Akteure direkt in einen Austausch mit der Forschung und Wissenschaft bringen. Die Projektpartner stammen aus Ländern, durch die die Fluchtroute aus dem Mittleren Osten über den Balkan bis nach Nordeuropa führt (Irak, Libanon, Türkei, Griechenland, Polen, Österreich, Deutschland).

Kontakt:
Prof. Dr. Sabine Hess
Georg-August-Universität Göttingen
Philosophische Fakultät – Institut für Kulturanthropologie/ Europäische Ethnologie
Heinrich-Düker-Weg 14, 37073 Göttingen, Tel. (0551) 39-25349
E-Mail shess@uni-goettingen.de, Internet

Prof. Dr. Alexander-Kenneth Nagel
Georg-August-Universität Göttingen
Sozialwissenschaftliche Fakultät – Institut für Soziologie
Platz der Göttinger Sieben 3, 37073 Göttingen, Tel. (0551) 39-7202
E-Mail alexander-kenneth.nagel@sowi.uni-goettingen.de, Internet


Artikel über "RESPOND" im Göttinger Tageblatt (18.01.2018)




Stellenausschreibung
Am Institut ist ab 01.03.2018 die Stelle einer/eines
wissenschaftlichen Mitarbeiterin/ wissenschaftlichen Mitarbeiters
mit 100% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit befristet für die Dauer von 3 Jahren zu besetzen.




Stellenausschreibung
Studentische Hilfskräfte für Digitalisierung historischer Glasnegative an der Zentralen Kustodie gesucht.



ERASMUS+ Informationsveranstaltung

Für alle Studierenden (BA, MA, Promotion), die im Rahmen des Förderprogramms ERASMUS+ ein Semester im europäischen Ausland studieren möchten.

Erstberatung hier am Institut für KA/EE am
28. November 2017
18-20 Uhr
KWZ Raum 1.638

Mehr Informationen hier

Herzliche Grüße,
Julian Warner
ERASMUS+ Programmbeauftragter
jwarner@uni-goettingen.de




Sabine Hess im Interview
zum "Zusammenhang von Geschlecht und Migration" im SWR2 Radio
*zum Radiobeitrag




Stellenausschreibung
Im Forschungsprojekt 'Geschlechterverhältnisse und Flucht/Migration in den Medien' am Centrum für Geschlechterforschung ist zum 01. Januar eine Stelle als studentische Hilfskraft zu besetzen.
*zur Stellenausschreibung [PDF]




Liebe alle,
wir freuen uns, euch auf folgende Sendereihe im Göttinger Stadtradio hinweisen zu können, welche das Ergebnis eines einjährigen studentischen Forschungsprojekts am Institut für Kulturanthropologie der Universität Göttingen darstellt. Die Sendungen werden außerdem nach der Ausstrahlung auf der Homepage des Stadtradios Göttingen als Podcasts veröffentlicht. Die Verantwortlichen für die Beiträge laden zudem herzlich zum Gemeinsamen Radiohören in Dabis Kaffeestube (Rote Straße 39, 37073 Göttingen) ein, jeweils zu den ersten Sendeterminen.

Studentisches Radioprojekt „Ankommen in Göttingen – Studierende und Geflüchtete berichten“

Radioprojekt_Gefluechtete_berichten_PosterAb dem 24.10.2017 läuft im Stadtradio Göttingen die Sendereihe „Ankommen in Göttingen – Studierende und Geflüchtete berichten“. Die Sendereihe ist das Ergebnis eines zweisemestrigen Forschungsprojekts von 15 Studierenden am Institut für Kulturanthropologie der Universität Göttingen, die ein Jahr lang in Göttingen forschten, Interviews führten und Geflüchtete begleiteten. Unter den Beiträgen, die in Kooperation mit dem Stadtradio Göttingen entstanden sind, finden sich Features, inszenierte Streitgespräche und Interviews.
„Ankommen in Göttingen“. War das nicht 2015? Ist das Thema nicht schon längst gegessen? „Das Thema ist vielleicht nur für Politiker gegessen, die uns weiß machen wollen, dass sie eine Lösung gefunden haben für die internationalen Fluchtproblematiken“ sagt Prof. Dr. Sabine Hess, die das Projekt wissenschaftlich betreut hat. „Aber wie die Beiträge durchaus zeigen können, für viele Flüchtlinge haben die Probleme erst mit ihrem Ankommen hier, in Deutschland oder in Göttingen angefangen, wie zum Beispiel Fragen von Unterbringungen, von Wohnungssuche, von Spracherwerb, von Bildung, von kulturellen Gepflogenheiten, von Orientierung in der Stadt. Aber auch die ganz zentrale Frage nach einem sicheren Aufenthalt und nach einer Zukunftsperspektive. Die Beiträge machen eine ganze Bandbreite an Alltagsthemen deutlich, die für viele, viele Flüchtlinge problematisch sind.“




Institutskolloquium WiSe 17/18

Das Institutskolloquium "What can a body be? Konzepte und Zugänge ethnographischer Körper-Forschung" beginnt dieses Jahr am 25.10. 2017
*Programm der öffentlichen Vortragsreihe [PDF]




Plakat_Yallah_web_klUnter Beteiligung von Studierenden unseres Instituts ist eine Ausstellung über den "langen Sommer der Migration" 2015 und die aktuelle europäische Flüchtlingspolitik entstanden.

Die Wanderausstellung "Yallah!? Über die Balkanroute" ist vom 10.11.17-26.11.17 in Göttingen zu sehen.











Wichtige Informationen!!!!!
Liebe neuen Master-Studierenden der KAEE,

Es gibt einige Änderungen im Studienverlauf zum WiSe 2017/2018:
Alle neuen Master-Studierenden der KAEE müssen M.KAEE.101 „Forschungsorientierte Theorie- und Methodenvertiefung“, 9 ECTS, 3 SWS im 1. Fachsemester belegen.

Den ab WiSe 2017/2018 gültigen Studienverlaufsplan finden Sie hier.




Rat für Migration veröffentlicht 'Manifest für eine zukunftsfähige Migrations-, Flüchtlings- und Integrationspolitik'

Unter Mitarbeit von Sabine Hess hat der Rat für Migration am 8.September ein Manifest veröffentlicht und bei der Bundespressekonferenz vorgestellt.
*zum Manifest [PDF]

Presseberichte zur Veröffentlichung:

  • *Süddeutsche Zeitung: 'Sterben und sterben lassen'
  • *Süddeutsche Zeitung: 'Migrationsforscher beklagen Populismus in der politischen Mitte'
  • *NDR Kultur: 'Manifest des Rats für Migration'
  • *Deutschlandfunk: 'RfM kritisiert Asylpolitik'
  • *Deutschlandfunk: 'Migrationsforscher fordern Kurswechsel'