Die Universität Göttingen ist eine international bedeutende Forschungsuniversität mit langer Tradition. 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet, fühlt sie sich den Werten von Demokratie, Toleranz und Gerechtigkeit sowie der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft verpflichtet. Als erste Volluniversität in Deutschland wurde sie 2003 in die Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts überführt. Mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin ab. Etwa 28.000 Studierende verteilen sich auf mehr als 210 Studiengänge.
Aktuelle Meldungen
Die verborgene Vielfalt von Algen auf Ackerflächen
Die meisten Menschen kennen Algen aus Bächen, Seen oder dem Meer, aber Algen haben sich auch den trockeneren, raueren Bedingungen an Land angepasst. Tatsächlich wird angenommen, dass Bodenalgen für etwa sechs Prozent der Vegetationsproduktion auf der Erde verantwortlich sind. Dies hat ein Forschungsteam der Universitäten Göttingen und Kassel veranlasst, die Algen in den Oberböden von Ackerland zu untersuchen. Ihre Pilotstudie deckte mehr als 100 verschiedene Algen auf, die wahrscheinlich aus Hunderten einzelner Arten bestehen.
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„Internationale Talente frühzeitig erreichen“
Die Universität Göttingen erhält für das Projekt „Studienwege International – Göttingen MINT Journey for Internationals“ eine Förderung in Höhe von 500.000 Euro von der VolkswagenStiftung und dem MWK. Damit will die Universität internationale Studieninteressierte für ein Bachelorstudium in Chemie und Physik gewinnen.
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Alexander von Humboldt-Professur an Prof. Dr. Reinhard Maurer verliehen
Der Chemiker Prof. Dr. Reinhard Maurer ist gestern in Berlin mit einer Alexander von Humboldt-Professur ausgezeichnet worden. Die Universität Göttingen und das Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften hatten Maurer gemeinsam nominiert. Er soll in erster Linie am Campus-Institut Data Science eine globale Plattform für „Scientific AI and Predictive Modelling“ aufbauen.
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Von Borkenkäfern befallenes Holz bleibt als Rohstoff verfügbar
Klimawandel und der Befall von Borkenkäfern setzen Bäumen massiv zu. Dadurch fallen große Mengen an Schadholz im Wald an, auf die Waldbesitzende reagieren müssen. Wie kann dieses Holz effizient gelagert und verwertet werden? Ein Verbundprojekt mit Beteiligung der Universität Göttingen hat nun gezeigt, dass fachgerecht behandeltes Schadholz über lange Zeiträume als Rohstoff verfügbar bleibt.
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Die nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde
Seit September 2014 gibt es in Berlin in der Tiergartenstraße 4 einen Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde. Eine mobile und barrierearme Präsentation der Inhalte am Gedenkort zeigt das Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Göttingen vom 19. Mai bis zum 26. Juni 2026 im Foyer der Zentralbibliothek der SUB am Platz der Göttinger Sieben.
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Beeinflussen Landwirtschaft und Klima die Ernährung von Bodentieren?
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Göttingen hat gezeigt, dass die Gemeinschaften der Bodentiere in Agrarlandschaften und in den Tropen eine höhere Vielfalt von Ernährungsweisen aufweisen als anderenorts. Diese „trophische Vielfalt“ ist entscheidend für die Stabilität von Ökosystemen in Zeiten des globalen Wandels.
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