Die Universität Göttingen ist eine international bedeutende Forschungsuniversität mit langer Tradition. 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet, fühlt sie sich den Werten von Demokratie, Toleranz und Gerechtigkeit sowie der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft verpflichtet. Als erste Volluniversität in Deutschland wurde sie 2003 in die Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts überführt. Mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin ab. Etwa 28.000 Studierende verteilen sich auf mehr als 210 Studiengänge.
Aktuelle Meldungen
Alpine Moore unter Druck
Moore in den Alpen sind meist klein, verstreut und schwer zugänglich. Deshalb fehlen häufig aktuelle Angaben zu ihrer Ausdehnung und ihrem Zustand. Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen hat nun einen länderübergreifenden Ansatz zur Erkennung speziell dieser Moore entwickelt. Der Vergleich mit offiziellen Karten zeigt, dass das Modell viele Moore kleiner abgrenzt als bisher kartiert.
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Ellen Reihl ist neue stellvertretende SUB-Direktorin
Die SUB hat eine neue stellvertretende Direktorin: Ellen Reihl verstärkt seit dem 1. Oktober 2026 das Leitungsteam der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen und wird die strategische Weiterentwicklung der Bibliothek mitgestalten. Mit ihrem Amtsantritt ist die Leitung der SUB wieder vollständig besetzt. Ellen Reihl folgt auf Kathrin Brannemann, die Anfang des Jahres an die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) gewechselt ist.
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Bessere Bleiberechte statt Abschiebung
Im Juni 2026 beschloss die Europäische Union eine neue Rückführungsverordnung. Ein internationales Forschungsprojekt mit Beteiligung der Universität Göttingen hat nun im Vergleich von acht europäischen Ländern die Ineffizienz von Abschiebepolitiken aufgezeigt. Gleichzeitig identifizieren die Autorinnen Legalisierungsmaßnahmen als effektivere Alternative im Umgang mit Migrationsbewegungen.
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„Plakat gegen den Krieg“
„Plakat gegen den Krieg“ lautet der Titel einer internationalen Posterausstellung vom 13. Oktober bis zum 6. November 2026 im Foyer des Kulturwissenschaftlichen Zentrums (KWZ) der Universität Göttingen. Gezeigt wird Plakatkunst internationaler Künstlerinnen und Künstler, die sich in unterschiedlicher Weise mit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und dessen Folgen auseinandersetzen.
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Auszeichnung für Soziologin der Universität Göttingen
Die Soziologin Prof. Dr. Claudia Neu von der Universität Göttingen hat die Professor-Niklas-Medaille des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) erhalten. Die Professor-Niklas-Medaille ist die höchste Auszeichnung des BMLEH, Bundesminister Alois Rainer überreichte die Auszeichnungen beim „Politischen Erntedank“ in Berlin.
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Überprüfung potenziell politisch motivierter Tötungsdelikte in Niedersachsen
Die Universität Göttingen und die Polizeiakademie Niedersachsen untersuchen in einem gemeinsamen Forschungsprojekt elf Tötungsdelikte, die sich zwischen 1990 und 2017 in Niedersachsen ereignet haben und bei denen ein rechtes, rassistisches oder sozialdarwinistisches Tatmotiv vermutet wird. Die Fälle werden in zivilgesellschaftlichen Statistiken zu Todesopfern rechter Gewalt geführt, sind bislang jedoch nicht in der Statistik der politisch motivierten Kriminalität erfasst.
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