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Geschichte (B.A.) (2-Fächer)

Name des Studienfachs: Geschichte (B.A.) (2-Fächer)
Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.)
Regelstudienzeit: 6 Semester
Studienbeginn: nur Wintersemester

Zulassung zum Wintersemester 2017/18:

  • 1. Fachsemester: zulassungsfrei (Immatrikulation ohne vorherige Bewerbung)
  • 2. bis 6. Fachsemester: zulassungsfrei (Immatrikulation ohne vorherige Bewerbung)
  • Internationale Bewerber (Non-EU): zulassungsfrei (Bewerbung bei International Student Office)



Darstellung des Studienfachs
Ziel des Studiengangs ist die Ausbildung auf folgenden Feldern:

  • 1. Recherche historischer und politischer Ereignisse und Zusammenhänge anhand der maßgeblichen Überlieferung (Quellenrecherche).
  • 2. Kenntnisse zentraler Aspekte deutscher, europäischer und außereuropäischer Geschichte und Kultur.
  • 3. Aufbereitung und fachspezifische sowie didaktische Vermittlung von Informationen aus historischen Arbeitsfeldern (Ausstellungen, Dokumentationen, Fachreferate, Reportagen, Unterricht).


Fachgebiete und Forschungsschwerpunkte in Göttingen
Das Fach Geschichte ist in Göttingen in eine weite Forschungslandschaft eingebettet. Enge Kontakte bestehen zu den Nachbardisziplinen Kulturanthropologie, Politikwissenschaft und Geschlechterforschung sowie Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Landes- und Wissenschaftsgeschichte. Göttinger Historiker_innen sind zugleich Mitglieder anderer wissenschaftlicher Einrichtungen und Zentren. Damit verfügt die Göttinger Geschichtswissenschaft über ein besonders breites methodisches und thematisches Spektrum.
Optional in das Studium integriert sind die Fachgebiete Wirtschafts- und Sozialgeschichte, außereuropäische und osteuropäische Geschichte.

Zu den Göttinger Forschungsschwerpunkten gehören im Bereich der frühmittelalterlichen Geschichte die Geschichte der christlichen Hagiographie, die Geschlechtergeschichte sowie die Fragen von Kommunikation und Medien. Für das Hoch- und Spätmittelalter gilt das Hauptinteresse der Sozialgeschichte europäischer Gesellschaften in komparatistischer Perspektive, der Erforschung interkultureller Transferprozesse und historischer Beziehungssysteme. Im Bereich der Neuzeit ist die Forschung in den Bereichen der Umwelt-, Sozial-, Rechts-, Verwaltungs-, Wissenschafts- und Kriminalitätsgeschichte sowie der Religionsgeschichte und Historischer Anthropologie angesiedelt. Für das 20. Jahrhundert und die Zeitgeschichte liegen die Forschungsschwerpunkte auf den Gebieten der politischen Kultur der Zwischenkriegszeit und der Genese und Ausformung totalitärer Systeme. Ebenso vertreten sind Wissenschaftsgeschichte nach dem Nationalsozialismus, Generationengeschichte und Geschlechterforschung. Geschichtstheoretische Fragen und Ansätze sind von Anfang an in das Studium integriert.

Aufbau des Studiums
Im ersten Studienjahr besuchen die Studierenden zwei Einführungs- und ein Ergänzungsmodul. Das zweite Studienjahr wird durch Aufbau-, Projekt- und Praktikumsmodule abgebildet. Im dritten Studienjahr, in dem Studienschwerpunkte vertieft werden können, wird der Besuch eines Vertiefungsmoduls empfohlen, aus dem sich in der Regel das Thema der BA-Arbeit entwickelt. Das sechste Semester ist für das Verfassen der BA-Arbeit vorgesehen.

Sprachkenntnisse
Gute Englischkenntnisse werden empfohlen.

Fächerkombination
Kombinierbar sind alle Fächer der Philosophischen Fakultät, auch Kombinationen mit Fächern der Sozialwissenschaftlichen Fakultät (Geschlechterforschung, Soziologie, Politikwissenschaft) sind sinnvoll.

Berufsfelder
Der BA-Abschluss Geschichte qualifiziert zur geschichts- und kulturvermittelnden Tätigkeit mit Bezug auf historisch-politische Räume und Themen. Die Absolventen haben Kompetenzen für die Arbeit in kulturellen Einrichtungen und im Bereich der historisch-politischen Bildungseinrichtungen erworben. In Verbindung mit dem konsekutiven MA-Studiengang Geschichte qualifiziert der BA für akademische, verlegerische, diplomatische, journalistische und kulturelle Aktivitäten sowie für die Arbeit in EU-Institutionen, bilateralen Einrichtungen, Förderungsinstitutionen, Kultur- und Sozialprogrammen.